Ex-DFB-Chefausbilder Wormuth hatte Anfrage als Jones-Nachfolger

von Jean-Pascal Ostermeier10:59 Uhr | 28.03.2018
Frank Wormuth, scheidender Chefausbilder des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), war offenbar ein Kandidat für den Posten des Frauen-Bundestrainers. Der 57-Jährige schlug das Angebot allerdings aus, weil er sich wie geplant im Sommer dem niederländischen Erstligisten Heracles Almelo als Cheftrainer anschließt. "Man hat mich zu einem Zeitpunkt angesprochen, als ich in Almelo nicht mehr abspringen konnte und am Ende auch nicht wollte", sagte Wormuth der Frankfurter Rundschau.

Nach zehn Jahren als Leiter der für die Trainerausbildung zuständigen Hennes-Weisweiler-Akademie hatte sich Wormuth für einen Wechsel in die Niederlande entschieden. Die Nachfolge von Steffi Jones als Frauen-Bundestrainer wäre für Wormuth zu einem früheren Zeitpunkt aber eine Option gewesen. "Ich hätte sehr ernsthaft darüber nachgedacht", sagte der ehemalige U20-Nationaltrainer: "Es wäre schon reizvoll gewesen, eine Mannschaft zu trainieren, die bei Welt- und Europameisterschaften dabei ist."



Stattdessen betreut Routinier Horst Hrubesch nach der Trennung von Jones vor zwei Wochen interimsweise die DFB-Frauen. Im April steht für den Europameister von 1980 mit den WM-Qualifikationsspielen gegen Tschechien (7. April) in Halle/Saale und in Slowenien (10. April) der Einstand an der Seitenlinie an.

(sid)

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