Transferticker

Fußballstar Cristiano Ronaldo: Sauer nach diesem Transfer

von Carsten Germann04.02.2026 | 06:00 Uhr
transfer-ticker-saudi-arabien-cristiano-ronaldo-karim-benzema
Foto: Imago

Zoff um Fußballstar Cristiano Ronaldo (40) – Der portugiesische Europameister von 2016 will Saudi-Arabien und Al-Nassr offenbar verlassen. Dazu nimmt CR7 wohl auch einen Streik in Kauf. Am Montag stand er nicht im Kader von Trainer Jesus Jorge. Auslöser war der Transfer seines Ex-Mitspielers Karim Benzema (38).

Damit wurden am Dienstag die Spekulationen um eine Rückkehr von Cristiano Ronaldo nach Europa oder um einen Transfer in die nordamerikanische Major League Soccer (MLS) im Sommer 2026 befeuert.

Anzeige

Das berichtet goal.com.

Laut der portugiesischen Sportzeitung A Bola ist Cristiano Ronaldo in Saudi-Arabien mit der Gesamtsituation unzufrieden, insbesondere mit der Transferpolitik seines Klubs. Er kritisierte die angeblich mangelhaften Transfer-Aktivitäten des Vereins und soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge einen „klaren Wechselwunsch geäußert“ haben.

Ausstiegsklausel – Streikt sich dieser GOAT weg?

Auch soll ihm missfallen haben, dass sein früherer Real-Madrid-Teamkollege Karim Benzema von Al-Ittihad zu Al-Hilal transferiert wurde. Ronaldo, der französische Stürmer Benzema und der Waliser Gareth Bale bildeten bei Real Madrid einst den legendären „BBC“-Sturm (Bale, Benzema, Cristiano).

  • Das ist lange her! Benzema gehört wie Ronaldo zu den Pionieren in der Saudi Pro League. Er schloss sich am 1. Juli 2023 ablösefrei Al-Ittihad an.
  • Al-Hilal holte in dieser Transfer-Periode sechs Stars für mehr als 50 Millionen Euro Ablöse. Neben dem ablösefreien Monsieur Le Benzema gehört auch Kader Meite von Stade Rennes, den man für 30 Mio. Euro verpflichten konnte, dazu.

Bei Al-Hilal schwingt seit Sommer 2025 der frühere Inter-Trainer Simone Inzaghi (49) das Zepter.

  • Wie die Sportzeitung Record (Portugal) berichtet, ist Ronaldo „zunehmend unglücklich“ bei Al-Nassr, wo er trotz seiner fabulösen Bilanz von 111 Toren in 127 Pflichtspielen immer noch ohne Titel ist.

Eine Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Euro könnte im Sommer die Rückkehr von CR7 nach Europa beschleunigen – oder eben einen Wechsel in die USA ermöglichen.

Am Montag stand Ronaldo, der über die Aktivitäten beim saudi-arabischen Staatsfonds verärgert gezeigt hatte, nicht im Kader des Saudi-Pro-League-Spiels bei Al-Riyadh (1:0).

Dass es sich dabei um einen Spieler-Streik handelte, hatte zuvor A Bola schon vermeldet.