Halbzeitfazit: Beim VfB – Bühne frei für diesen HSV-Star

von Carsten Germann12.04.2026 | 18:20 Uhr
vfb-stuttgart-hamburger-sv-hsv-halbzeitfazit-chris-fuehrich-jubel
Foto: Imago

VfB Stuttgart gegen den HSV – Unser Spiel am Sonntag in den Live-Formaten von Fussballdaten.de. Halbzeitfazit: Die deutschen Nationalspieler machen bislang den Unterschied aus.

„Wir wollen wieder eine gute Leistung zeigen und im Bestfall mehr aus Stuttgart mitbringen, als es in Dortmund der Fall war“, sagte HSV-Trainer Merlin Polzin (35) vorab.

Er setzte auf Mittelfeldspieler Albert Grönbaek, Rayan Philippe und Ransford-Yeboah Königsdörffer bildeten mit Fabio Vieira die Dreier-Spitze.

  • Vieira entschied das Hinspiel mit dem 2:1 in der Nachspielzeit und sorgte für irre Jubelszenen im Volksparkstadion.
  • In Dortmund führten die Hamburger zwischenzeitlich mit 2:0, verloren aber durch zwei Elfmeter-Gegentore noch mit 2:3.
  • Die Stuttgarter mussten auf Kapitän Atakan Karazor (Gelbsperre) verzichten, Ermedin Demirovic stürmt an der Seite von Deniz Undav.
  • Undav trifft in der Bundesliga alle 96 Minuten.
  • Die Hamburger gerieten früh unter Druck, nach sechs Minuten gab es die erste VfB-Ecke, die Königsdörffer klären konnte.

„Die Hamburger müssen den Druck hochhalten, obwohl Wolfsburg und St. Pauli verloren haben und sie mit diesem Gefühl nach Stuttgart gereist sind“, glaubt DAZN-Experte Nils Petersen.

Stimmt. Sechs Punkte liegen immer noch zwischen dem HSV und dem Abstiegs-Relegationsplatz, der VfL Wolfsburg hat auf Platz 17 zehn Zähler Rückstand auf die Hansestädter. Das sollte nach menschlichem Ermessen ins Ziel zu bringen sein, doch was ist in dieser Bundesliga noch normal?

Der erste HSV-Konter über Nicola „Rambo“ Remberg wurde nach 16 Minuten aber von Fabio Baldé kläglich verstolpert.

Der erste Torschuss…

Die Hamburger blieben aber dran und hatten mit Vieira die nächste Tor-Aktion (17.), doch dessen Ball wurde noch abgeblockt.

Der erste, wirklich gut vorgetragene Angriff der Stuttgarter saß.

Jamie Leweling von der rechten Seite in die Mitte, auf Angelo Stiller, der vom Elfmeterpunkt per Direktschuss traf (22.).

  • Es war erst der zweite Saisontreffer des Nationalspielers und das 101. Tor für den VfB im 53. Heimspiel gegen den Hamburger SV.

Mit diesem Spielstand zog Stuttgart auf Rang vier mit RB Leipzig (1:0 gegen Borussia Mönchengladbach) gleich und würde die „Roten Bullen“ mit nur einem weiteren Tor überflügeln.

Die Antwort des HSV: Königsdörffer traf nach Zuspiel von Vieira nur das Außennetz (28.).

  • Nach einer halben Stunde stand es 2:1 für Hamburg nach Torschüssen, aber auf der Anzeigetafel stand nur das 1:0 von Stiller mit dem bis dahin einzigen VfB-Torschuss (Shots on Target).
  • Der zweite Torschuss der Schwaben war wieder drin, wieder war es ein deutscher Nationalspieler. Chris Führich (32.) veredelte einen Hackentrick von Deniz Undav zum 2:0.
  • Für den Stuttgarter Zehner war es der fünfte Saisontreffer.

Demirovic (40.) wurde gerade noch beim Schussversuch gestört, sonst hätte es in dieser Szene wieder im Hamburger Tor klingeln können…

Die Stuttgarter jetzt mit Chancen im Minuten-Takt: Führichs Schuss (41.) wurde wenig später noch zur Ecke geklärt.