Hat der BVB überhaupt noch einen Transfer-Hotspot?

Borussia Dortmund stellt mit einem Wert von 646 Mio. Euro nur noch das fünftwertvollste Team der Bundesliga – und steht dennoch auf Platz zwei. Die Marktwert-Entwicklung bei den Führungsspielern des BVB birgt hohe Risiken.
Im letzten Jahr lag Dortmund in diesem Ranking zwar „nur“ bei 636 Millionen Euro (Quelle aller Marktwerte: GOOL.ai / Fussballdaten.de), doch das bedeutete Platz drei.
Kein BVB-Spieler ist unter den wertvollsten fünf Profis der Bundesliga
Der teuerste Spieler des BVB ist Karim Adeyemi mit 66 Mio. Euro Marktwert.
- Der 24-jährige Außenstürmer gehört damit aber nicht mehr zur Top 5 des Spielerrankings von GOOL.ai.
- Nur auf Platz zehn: Serhou Guirassy. Der 29-jährige Stürmer aus Guinea hat nach schwachen Auftritten, unter anderem beim 0:2 gegen Inter Mailand vor einer Woche in der Champions League, wieder getroffen.
- Doch sein Marktwert von derzeit 60,1 Millionen Euro muss konstant bleiben, wenn der wankelmütige Guirassy, der zuletzt mit Fenerbahce Istanbul in Verbindung gebracht wurde, dem BVB eine hohe Summe bescheren soll.
- Eine Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Euro in Guirassys Vertrag könnte im Sommer greifen, so berichtete BILD am SONNTAG (aktuelle Ausgabe), doch „dass einer der im Vertrag hinterlegten Top-Vereine diese zieht, erscheint derzeit ausgeschlossen.“
Dieser BVB-Star verdoppelte seinen Marktwert
Dortmunds Problem: Die absoluten Transfer-Hotspots beim BVB scheinen der auch bei Bayern München und beim FC Liverpool als Kandidat genannte Abwehrchef Nico Schlotterbeck (26) und Mittelfeldspieler Felix Nmecha (25) zu sein.
- Der BVB-Kapitän Nico Schlotterbeck konnte seinen Marktwert 2025/2026 von 53,3 auf 56,4 Millionen Euro steigern.
- Eine Verdopplung seines Marktwerts von 23,1 auf 46,1 Mio. Euro gelang Nmecha.
Aber, so sehen es zumindest die Kollegen von BILD am SONNTAG: „Beide sind als feste Zukunftssäulen und Identifikationsfiguren eingeplant, nicht als Kohlebringer.“
- Wie SPORT BILD zuletzt berichtete, braucht Borussia Dortmund jährlich Verkäufe, um einen Teil der Gehaltskosten in Höhe von 20 Millionen Euro zu stemmen.
- Andere Spieler wie Carney Chukwuemeka, den man für 20 Millionen Euro vom FC Chelsea geholt hatte, der für 22,5 Mio. Euro von den Wolverhampton Wanderers verpflichtete Fábio Silva oder Jobe Bellingham, für den man 30 Mio. Euro an den AFC Sunderland zahlte, könnten im Umfeld des völlig überhitzten Transfermarkts nicht die gewünschten Transfer-Einnahmen bringen.
Eine schwierige Mission für die BVB-Oberen um Lars Ricken (49) und Sebastian Kehl (45).


