HSV: Wende dank der Winter-Transfers?

Big Point für den Hamburger SV im Abstiegskampf der Bundesliga – Der HSV gewann am Samstagnachmittag mit 2:0 (1:0) im direkten Duell beim 1. FC Heidenheim und sprang auf Platz elf. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin (35) hat jetzt fünf Punkte Vorsprung auf den Stadt- und Erzrivalen FC St. Pauli und den ersten direkten Abstiegsplatz. Diese Momentaufnahme ist auch ein Verdienst der Winter-Transfers des HSV.
Samstag, 07.02.2026
Erinnern Sie sich noch an den 28. April 2018? Da gewann der Hamburger SV zuletzt ein Bundesliga-Auswärtsspiel.
- 3:1 triumphierte der HSV damals beim VfL Wolfsburg.
- Die Tore zum bis Samstag letzten HSV-Auswärtserfolg in der deutschen Eliteliga erzielten Bobby Wood, Lewis Holtby und Luca Waldschmidt.
Es folgte aber ein 0:3 bei Eintracht Frankfurt und der HSV hatte am letzten Spieltag den Liga-Erhalt nicht mehr in der eigenen Hand. Trotz 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach stieg der „Dino“ nach 55 Jahren Bundesliga ab.
- Nun ist Hamburg wieder da – und beendete beim 1. FC Heidenheim, bei dem mit 10:22 Toren und neun Punkten schwächsten Heimteam der Liga die Misere in gegnerischen Stadien.
13 Kader-Veränderungen: Wer sind die Winter-Zugänge des HSV?
Der Hamburger SV blieb damit auch im achten Pflichtspiel in Folge gegen das Team von der Ostalb ungeschlagen (Sechs Siege, zwei Remis).
Zudem legte der HSV auf dem Winter-Transfermarkt nach.
- Bis zum Deadline Day am vergangenen Montag nahmen die Hamburger 13 Veränderungen in ihrem Kader vor.
„Ich habe das erst wahrgenommen, als ich die 13 Namen dann schwarz auf weiß noch einmal gelesen habe“, sagte HSV-Sportdirektor Claus Costa dem Kicker-Sportmagazin (Donnerstag).
Zu diesen Namen gehört dieser hier: Die Hansestädter zogen bei Warmed Omari (25) von Stade Rennes die Kaufoption und holten den Innenverteidiger für zwei Millionen Euro fix.
Omari kam verletzungsbedingt zwar nur in sieben Spielen zum Einsatz, doch wirkte er 2026 beim 2:2 gegen die Bayern und beim 2:0 in Heidenheim mit.
Damion Downs (21), Leihstürmer vom FC Southampton, lässt HSV-Trainer Merlin Polzin (35) in der Offensive mehr Alternativen.
Der Ex-Kölner wartet allerdings noch auf sein erstes Tor im HSV-Dress.
Otele mit Top-Einstand
Ein Tor, ein Assist, das ist die Bilanz von Philip Otele (26), den man vom FC Basel ausleihen konnte. Der Offensiv-Allrounder, der laut Costa „seine Torgefährlichkeit immer wieder unter Beweis gestellt hat“ (Fünf Treffer in 20 Super-League-Spielen in der Schweiz, d. Red.) legte bei seinem 68-Minuten-Debüt in Heidenheim das 1:0 von Ransford-Yeboah Königsdörffer (45. + 3) vor.




