Kritik und "fordernde" Kabine: Reals Alonso "lebt damit"

Nach drei Spielen in Folge ohne Sieg weht der Wind als Trainer von Real Madrid in der Regel etwas rauher - das gilt auch für Xabi Alonso. Vor dem erhofften Befreiungsschlag in der Champions League hat sich der einstige Meistercoach nun zu den schwierigen Aspekten des Trainerjobs beim spanischen Rekordmeister geäußert.
"Es ist anspruchsvoll, das ist klar, aber ich bin sicher nicht der erste Trainer, der mit solchen Situationen leben muss", sagte der 44-Jährige vor dem Auswärtsspiel in der Champions League bei Olympiakos Piräus am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN). Mit Kritik müsse man "zu leben" wissen. Es sei wichtig, "den nötigen Willen und die nötige Selbstkritik mitzubringen".
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"Sie reagieren so, aber das ist normal und hilft ihnen, so gut zu sein, wie sie sind", sagte Alonso nun über die traditionell "großen Persönlichkeiten" in der Kabine Reals, die "fordernd" seien, aber auch "immer das Beste" wollen. Beim Umgang damit lasse sich der Spanier von den ehemaligen Real-Trainern Carlo Ancelotti und José Mourinho, unter denen er selbst spielte, inspirieren.
"Ich denke viel darüber nach, wie Carlo oder Mou das damals gehandhabt haben", verriet der 114-fache Real-Spieler. Alonso liegt mit den Madrilenen trotz zweier Unentschieden zuletzt noch auf Platz eins der spanischen Liga - mit einem Punkt Vorsprung vor Erzrivale Barcelona.
(sid)



