Mixed Zone

Rekordstrafe für Lech Posen wegen Ausschreitungen

23:08 Uhr | 24.05.2018

Lech Posens berüchtigte Hooligans kommen den polnischen Fußball-Spitzenklub immer teurer zu stehen. Der nationale Verband verhängte gegen den siebenmaligen Champion wegen der Ausschreitungen von Lech-Randalierern beim Saisonfinale am vergangenen Sonntag beim neuen Meister Legia Warschau die polnische Rekordstrafe von 28.000 Euro und verbot Posener Fans für die kommende Saison Reisen zu sämtlichen Auswärtsspielen. Die an den Krawallen beteiligten Rowdys erhielten zudem ein Stadionverbot für drei Spiele. Posens Fantribüne im eigenen Stadion wurde außerdem für eine Begegnung gesperrt.

Der Verbandsbeschluss erfolgte drei Tage nach der vorübergehenden Sperrung von Posens Stadion in der bevorstehenden Spielzeit durch die regionale Präfektur. Durch die behördliche Anordnung muss Posen in der nächsten Meisterschaftsrunde fünf "Geisterspiele" und zusätzlich auch in der Europa League drei Begegnungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten.

Aufgrund der Krawalle von Posens Randalierern zu Beginn der Schlussphase des Matches in Warschau hatte die Begegnung abgebrochen werden müssen. Die drastischen Sanktionen gegen Posen wegen der Vorfälle in der Hauptstadt sind eine Konsequenz aus den seit längerer Zeit schon wiederholten Ausschreitungen von Lech-Rowdys.

(sid)

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