Neun aus Drei – Wahrheiten über Eintracht Frankfurt…

von Carsten Germann17.01.2026 | 00:07 Uhr
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Foto: Imago

3:3 (1:1) im Freitagsspiel bei Werder Bremen in letzter Minute, Eintracht Frankfurt bleibt 2026 weiter sieglos. Nach dem Spiel im Weserstadion zählte SGE-Sportdirektor Markus Krösche Coach Dino Toppmöller an. Fussballdaten.de zeigt Zahlen, die nicht unbedingt für den Eintracht-Trainer sprechen…

Wo ist der Eintracht-Fußball geblieben? Das fragten sich die Fans der „Adler“ am Freitagabend, als ihr Team binnen von zwei Minuten eine 2:1-Führung verspielte und 2:3 zurücklag.

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Ansgar Knauff (90. + 5) bewahrte die Eintracht vor der zweiten 2:3-Pleite in Folge. Immerhin.  

Eintracht Frankfurt liefert schwache Zahlen

  • Trotzdem gilt: In Frankfurt nichts Neues – Das 3:2 für Werder durch Jovan Milosevic (80.) war das neunte Gegentor im dritten Spiel im Kalenderjahr 2026.
  • Kein Bundesligist kassierte aktuell mehr Gegentore als Eintracht Frankfurt (39).

„39 Gegentore, das ist einfach zu viel, da müssen ganz schnell Lösungen her und die kann man erarbeiten“, sagte Ex-Bundesligaprofi Martin Harnik nach dem Spiel in Bremen im Sky-Stadiontalk.

  • Werder Bremen brachte vier Schüsse auf das Tor des Brasilianers Kaua Santos, drei waren drin.

Kicker-Experte Matthias Dersch hat in dem 22-jährigen Torhüter einen Schwachpunkt ausgemacht: „Die Torwartfrage ist, so edel die Motive mit Blick auf die Entwicklung des Talents Kaua Santos sein mögen – für die defensive Stabilität ebenso wenig förderlich wie der Formabfall einstiger Leistungsträger und Nationalspieler, für den Robin Koch exemplarisch steht.“

  • Allein 2026 verspielte die SGE sieben Punkte nach Führung.
  • Gegen Dortmund musste sie sogar in der Nachspielzeit das 3:3 hinnehmen (Fussballdaten.de berichtete).

„Zu viele einfache Gegentore“

  • Frankfurt gewann nur eines der letzten sieben Bundesliga-Spiele und das war das 1:0 gegen den FC Augsburg am 13. Dezember 2025.
  • In allen Wettbewerben nahm die Frankfurter Abwehr 56 Gegentore hin.

„Wir kriegen zu viele einfache Gegentore, das geht nicht“, so die Analyse von Dino Toppmöller nach der Partie bei Sky, „so können wir nicht verteidigen. Wir schießen wieder in einem Auswärtsspiel drei Tore, das sollte reichen, um zu gewinnen.“