Tor-Held stirbt mit 42

Traurige Nachricht aus dem Dreiländereck Saarland – Frankreich – Luxemburg: Tor-Held Thierry Steinmetz ist tot. Der ehemalige Stürmer von F91 Düdelingen starb mit nur 42 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. „Titi“ hatte einst mit den Luxemburgern Champions-League-Geschichte geschrieben.
Thierry Steinmetz ist tot. „Sein Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer. Ruhe in Frieden, Thierry! Du wirst immer ein Teil der FCH-Familie bleiben“, hieß es am Montag auf der Homepage des ehemaligen Bundesligisten FC Homburg.
Dort hatte Steinmetz bereits 2017 aufgrund seiner ersten Krebs-Diagnose seine Profi-Karriere beenden müssen. „Ich bin froh über die Jahre, in denen ich auf dem Platz stehen durfte“, sagte er damals zu BILD Saarland.
Der Stürmer spielte in Frankreich, Luxemburg und Deutschland für mehrere, namhafte Klubs wie den Ligue-1-Sensationsmeister RC Lens, den FC Metz, F91 Düdelingen und den FC Homburg.
Wie oft traf Thierry Steinmetz gegen RB Salzburg?
Seinen größten Coup feierte der französische Stürmer Thierry Steinmetz im Juli 2012.
Mit dem luxemburgischen No-Name-Klub F91 Düdelingen warf er das favorisierte Team Red Bull Salzburg in der dritten Runde aus der Champions-League-Qualifikation.
Im Rückspiel in Wals-Siezenheim (3:4) gelangen ihm gegen den österreichischen Meister zwei Treffer zum Weiterkommen.
Im Hinspiel (1:0) legt er ein Tor vor. Es war eine der größten Sensationen in der CL-Qualifikation.
Salzburgs deutscher Trainer Roger Schmidt war es nach dem Hinspiel im Stade Jos Nosbaum entsetzt: „Wir haben heute eine Leistung geboten, wie ich sie von meiner Mannschaft noch nicht gesehen habe.“
Zehn Europacupspiele
- Fünf Mal lief Thierry Steinmetz für F91 Düdelingen in der CL-Qualifikation auf, zehn Qualifikationsspiele machte er Wettbewerb übergreifend in Europa.
- Für kein anderes Team spielte er häufiger als für die Luxemburger – 56-mal (19 Tore).
- In einem deutschen Top-Wettbewerb sah man Steinmetz nur einmal, 2016/2017 mit dem FC Homburg im DFB-Pokal, 0:3 gegen den VfB Stuttgart.
- Mit US Forbach spielte er eine Partie im französischen Coupe de France (2006).



