Die österreichische tipico - Bundesliga

Salzburg verändert, aber erfolgreich

Teilte sich die Torjägerkrone mit dem Teamkollegen Jakob Jantscher: Stefan Maierhofer
Beim letzten Durchgang in Österreichs höchster Spielklasse gab’s für die Gästeteams nur wenig zu holen. Und tabellarisch offenbarte sich die gleiche Reihenfolge, wie an den beiden Spieltagen zuvor.

Der neue Meister Red Bull Salzburg leistete sich im Spiel gegen den FC Admira den Luxus, auf neun Positionen umzustellen. Nur Walke und Hierländer standen auch in der Startelf, die wenige Tage zuvor den 5:1-Kantersieg bei der Wiener Neustadt herausgeholt hatte. Das Experiment funktionierte: Nach zwei durch Cristiano erfolgreich abgeschlossene Konter siegte man 2:0 (77./90.). Bemerkenswert war dabei der zweite Treffer. Maierhofer, der sich mit einem Treffer als alleiniger Torschützenkönig hätte hervortun können, spielte uneigennützig zum besser postierten Brasilianer ab. Somit blieb es am Ende bei seinen 14 Saisontoren, die auch der Teamkollege Jantscher einfuhr. Für die Gäste stand noch der internationale Startplatz drei auf dem Spiel. Da Konkurrent Austria Wien jedoch bei Sturm Graz nach verbissener Gegenwehr mit 1:3 unterlag, konnte Admira trotz der Niederlage feiern.

Das einzige Auswärtsteam dieser Runde, das sich zumindest eines gewonnen Zählers erfreute, war der SC Wiener Neustadt. Zweimal ging die Elf von Peter Stöger im Gastspiel bei der SV Ried sogar in Führung (29., Saurer per Foulelfmeter/62., Helly), doch Misut (35.) und Hadzic (73.) konnten für Ried das 2:2-Remis sicherstellen, das am Ende leistungsgerecht war. Absteiger SV Kapfenberg bezog beim SV Mattersburg seine 23. Saisonniederlage. Patrick Bürger sorgte per Kopfball für die zeitige Führung der Hausherren (9.) und versenkte das Leder in der 69. Minute vom Punkt zum 2:0-Endstand. Der Strafstoß wurde fällig, nachdem Kapfenbergs Keeper Kostner - der dafür die Rote Karte sah - Bürger im Sechzehner zu Fall gebracht hatte. Rapid Wien setzte sich mühsam, aber nicht unverdient mit 2:0 gegen Wacker Innsbruck durch. Alar brauchte nach Schimpelsbergers Vorarbeit nicht viel mehr als den Fuß hinhalten (37.), in der Nachspielzeit gelang dem Kroaten dann per Direktabnahme der zweite Treffer.
Begegnungen
  2:0(1:0)  
  2:2(1:1)  
  2:0(1:0)  
  3:1(0:1)  
  2:0(0:0)  

Saisonstatistik

Beide Teams trafen
85
Tore gesamt
432
Tore pro Spiel
2,43
  •  1,41 Heim
  •  1,02 Gast

Anzahl Tore pro Spiel

Über 1,5

70 %
Über 2,5

42 %
Über 3,5

24 %

Spieltagsstatistiken

Bilanz

Tore

14
gesamt

Torverteilung

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Zuschauer
Gesamt
57.800

Durchschnitt
11.560
Tore pro Spieltag in der Saison 2011/2012

Frühstück, Training, Mittag, Bett, Abendbrot, Bett. Und es gibt auch eine Grenze dafür, wie oft man Dart und Snooker spielen kann.

— Wayne Rooney über seine tägliche Routine bei der WM 2010