Die österreichische tipico - Bundesliga

Wiederholungstäter

Erneut Herbstmeister mit der SV Ried: Coach Paul Gludovatz
Aus dem Führungsquartett holte nur die SV Ried die volle Punktzahl und sicherte sich, wie in der letzten Saison, den inoffiziellen Titel des österreichischen Herbstmeisters. Sturm Graz fegte Austria Wien mit 5:1 aus dem Stadion und RB Salzburg bezwang den FC Admira mit 2:1. Im Tabellenkeller wurde der Rückstand auf die Nichtabstiegsränge für den SV Kapfenberg nach dem 0:2 beim direkten Konkurrenten immer größer.

Durch den 2:0-Erfolg gegen den FC Wacker Innsbruck konnte sich die SV Ried erneut über die Herbstmeisterschaft freuen. In einer intensiven Begegnung brachte Anel Hadzic die Gastgeber in der 26. Minute vom Punkt in Front. Die Führung für die Rieder kam überraschend, stellten doch die Tiroler bis zu diesem Zeitpunkt das bessere Team. Gefährlichster Akteur der Gäste war Serkan Ciftci, der in der ersten Hälfte gleich zweimal am guten Keeper Thomas Gebauer scheiterte. Mit dem 2:0 durch Thomas Hinun war die Partie entschieden (77.).

Trotz des klaren 5:1 von Sturm Graz gegen Austria Wien waren nicht alle im Grazer Lager mit dem Tag rundum zufrieden. Nach seinem 100. Bundesligasieg als Graz-Coach, bestätigte Meistermacher Franco Foda Gerüchte, denen zufolge er seinen zum Saisonschluss auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Umjubelter Spieler war Roman Kienast, der mit einem Hattrick nach der Halbzeit die Partie praktisch im Alleingang entschied (47., 58., 71.). Die anderen beiden Treffer erzielte Darko Bodul (30., 88.). Zlatko Junuzovic (43.) markierte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für die in der zweiten Hälfte ratlos wirkenden Veilchen.

Für das Überraschungsteam dieser Saison, Aufsteiger FC Admira, ging derweil der Abwärtstrend weiter. Das 1:2 bei RB Salzburg war bereits das sechste sieglose Spiel am Stück. Dabei brachte Patrik Jezek die Gäste bereits nach 15. Minuten in Front. Ein Eigentor von Gernot Plassnegger (41.) sorgte dann aber für die Wende in einer bis dato ausgeglichenen Begegnung. Noch vor der Halbzeit erzielte Stefan Maierhofer den 2:1-Siegtreffer für Salzburg.

Im Duell der beiden Kellerkinder zwischen dem SV Mattersburg und dem SV Kapfenberg setzte es für den neuen SVK-Coach Thomas von Heesen einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib. In einer insgesamt schwachen Partie sicherte sich das etwas bessere Heimteam mit 2:0 drei wichtige Zähler. Der Rückstand von Kapfenberg wuchs auf sieben Punkte an.
Begegnungen
  0:0(0:0)  
  5:1(1:1)  
  2:0(2:0)  
  2:0(1:0)  
  2:1(2:1)  

Saisonstatistik

Beide Teams trafen
85
Tore gesamt
432
Tore pro Spiel
2,43
  •  1,41 Heim
  •  1,02 Gast

Anzahl Tore pro Spiel

Über 1,5

70 %
Über 2,5

42 %
Über 3,5

24 %

Spieltagsstatistiken

Bilanz

Tore

13
gesamt

Torverteilung

Zuschauer
Gesamt
40.300

Durchschnitt
8.060
Tore pro Spieltag in der Saison 2011/2012

News zum Spieltag

Die Luft, die nie drin war, ist raus aus dem Spiel.

— Gerhard Delling