Regionalliga Süd

Saarländer wieder zweitklassig

Steuerte zehn Saisontreffer für den besten Neuling, den 1. SC Feucht, bei: Roberto Hilbert
Saarbrücken setzte sich mit Mühe gegen Schweinfurt durch und verteidigte damit den Aufstiegsplatz. Neuling 1. SC Feucht erzielte erneut fünf Treffer. Die Amateure des VfB Stuttgart gewannen auch zweiten Vergleich gegen die Stuttgarter Kickers.

Im Endspurt um den noch zu vergebenden zweiten Aufstiegsplatz hinter Rot-Weiß Erfurt ließ der 1. FC Saarbrücken nichts anbrennen. Der 2:1-Erfolg über Schweinfurt war allerdings stark gefährdet, als Schweinfurt in der 72. Minute einen Strafstoß zugesprochen kam. FCS-Keeper Peter Eich konnte den Schuss von Popovic jedoch abwehren. So nützte Augsburg auch der hohe 6:0-Auswärtserfolg (drei Tore von Christian Okpala) bei Eschborn nichts mehr - der Zweitligazug war abgefahren. Der beste Neuling der Saison, das Team des 1. SC Feucht, beendete die Spielzeit als Achter und verabschiedete sich mit einem 5:0 über Elversberg vom Heimpublikum. Meister FC Bayern genügte eine Durchschnittsleistung, um gegen den SV Wehen einen knappen 1:0-Heimerfolg (13., Misimovic) über die Zeit zu bringen. Die bereits für die zweite Liga qualifizierten Rot-Weißen aus Erfurt erlitten beim VfR Aalen eine 1:4-Schlappe.

Dank ausreichenden Vorsprunges auf die Abstiegsplätze machten sich die Niederlagen Schweinfurts, der Amateure des FSV Mainz (0:4 bei SF Siegen) und der Offenbacher Kicker (1:2 gegen Hoffenheim) nicht weiter negativ bemerkbar. Allerdings konnten die Amateure des VfB Stuttgart dadurch noch einige Plätze gut machen und verbesserten sich auf Rang elf. Im Stadtderby behielten sie verdient mit 4:1 die Nase vorn und entschieden damit beide Saisonvergleiche mit den Stuttgarter Kickers zu ihren Gunsten. "Wenn der Druck weg ist, sieht man, was die Jungs draufhaben", freute sich VfB-Coach Reinhold Fanz über den Erfolg. Für die auf Platz neun abschließenden Kickers gab deren Trainer Robin Dutt als "realistisches Ziel" aus, "In den nächsten zwei Jahren den Aufstieg in die 2.Bundesliga zu schaffen".
Begegnungen
  2:1(0:1)  
  4:1(0:1)  
  1:0(1:0)  
  4:0(3:0)  
  1:4(0:1)  
  1:1(0:1)  
  1:2(1:1)  
  0:6(0:4)  
  5:0(2:0)  

Saisonstatistik

Beide Teams trafen
179
Tore gesamt
917
Tore pro Spiel
3,00
  •  1,70 Heim
  •  1,30 Gast

Anzahl Tore pro Spiel

Über 1,5

83 %
Über 2,5

55 %
Über 3,5

37 %

Spieltagsstatistiken

Bilanz

Tore

34
gesamt

Torverteilung

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Zuschauer
Gesamt
37.500

Durchschnitt
4.167
Tore pro Spieltag in der Saison 2003/2004

Der Vorteil von Trainern wie Branko Zebec und Ernst Happel war ihre kuriose Sprache. Die Spieler mussten sich stark konzentrieren, um zu verstehen, was sie meinten. Deshalb kam ihre Botschaft so gut rüber.

— Felix Magath