Meister mit Glück – Aufsteiger mit Herz

Doppelpack am ersten Spieltag:  	
<br><br>Cristian Florin Ianu
Das neue Super League Team aus dem Ländle holte sich bei seinem ersten Auftritt gleich einen Sieg auf der Luzerner Allmend. Basel siegte dank der besseren Effizienz im Wankdorf, Aarau überrollte einen enttäuschenden FC Sion und auch der FC Zürich holte seinen ersten Dreier.

Die Berner Young Boys und der FC Basel hatten sich in der letzten Saison bis zum Schlussspiel einen spannenden Wettkampf um den Meistertitel geliefert. Nun wollten beide mit nur sanft veränderten Kadern gleich von Beginn weg vorne mitmischen. Gelungen ist dies nur dem FC Basel, der im Wankdorf zwar nicht besser spielte, aber effizienter. Die Young Boys gingen mit Eudis nach einer Ecke von Varela in Führung (19.). Die Berner blieben besser, trafen aber zweimal nur die Torumrandung. Erst die Einwechslung von Perovic und Huggel in der 56. Minute brachte die Wende. Zuerst trat Perovic einen unhaltbaren Freistoss (69.), dann verwertete Huggel einen Abpraller nach einem Eckball (87.). Das erste von vier Duellen ging zu Gunsten des Glücklicheren aus.

Zweimal Ianu (10. und 35.) und einmal Rogerio (66.) schossen die Tore beim überlegenen Sieg des FC Aarau gegen den FC Sion. Wenigstens schoss M’Futi in der Nachspielzeit den Ehrentreffer für das Team von Ulli Stielike. Die Aargauer zeigten damit gleich in der ersten Runde, dass auch diese Saison wieder mit ihnen zu rechnen ist.

Nationaltorhüter Zuberbühlers Nachfolger Faivre von Neuchâtel Xamax traf bei den Treffern von Hassli (34.) und Abdi (49.) keine Schuld. Gegen den FC Zürich konnte Besle (48.) zwar zwischenzeitlich ausgleichen, aber die wirklich beherzten Bemühungen der Westschweizer kamen zu spät. Der FCZ brauchte nur eine Minute zur erneuten Führung, und gab diese auch dank der starken Leistung von Torhüter Leoni nicht mehr aus der Hand.

Bei seinem ersten Auftritt in der obersten Schweizer Spielklasse zeigte der FC Vaduz beim FC Luzern die kämpferisch bessere Leistung als die Innerschweizer und kam verdient zum 2:1 Auswärtserfolg. Gaspar (7.), der letztjährige Torschützenkönig der zweiten Liga und Fejzulahi (29.) trafen für das Team aus dem 35´000 Seelen Fürstentum. Luzerns Neuzugang Ravasi, ebenfalls aus der zweiten Liga vom FC Will geholt, traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (27.). Die drei Punkte musste Sforza verdientermaßen aber seinem Kollegen Heinz Herrmann abtreten.

Andreas Beck, Bern

Super League
- 1. Spieltag

Freitag, 18.07.2008
1:019'
1:169'
1:288'
Stade de Suisse (Bern) · Zuschauer: 23300 · Schiedsrichter: Massimo Busacca ( Bellinzona )
Samstag, 19.07.2008
3:067'
3:190'
Brügglifeld (Aarau) · Zuschauer: 5500 · Schiedsrichter: Sascha Kever
Sonntag, 20.07.2008
0:17'
1:127'
1:229'
Stadion Allmend (Luzern) · Zuschauer: 7800 · Schiedsrichter: René Rogalla
0:134'
1:148'
1:249'
La Maladière (Neuchâtel) · Zuschauer: 5300 · Schiedsrichter: Claudio Circhetta
Dienstag, 23.09.2008
2:040'
3:073'
3:175'
Stadion Letzigrund (Zürich) · Zuschauer: 3400 · Schiedsrichter: Alain Bieri

Max Merkel war in der Branche als unangenehmer Zeitgenosse, um nicht zu sagen, als Menschenhasser bekannt.

— Jimmy Hartwig in seinem Buch ,,Ich möcht noch so viel tun"