Die schweizer Raiffeisen Super League

Double für den FC Basel

Gewann mit dem FC Basel auch die Meisterschaft: Thorsten Fink
Der Cupsieger holte sich verdient auch den Schweizer Meister Titel, nachdem er die hilflos wirkenden Berner Young Boys noch in der vorletzten Runde abfangen konnte. Ein toller Einstand für den neuen Trainer des FC Basel: Thorsten Fink. Die übrigen Entscheidungen waren schon vorher gefallen, weshalb die anderen Spielen nur noch für die Statistik von Belang waren.

Mit dem Wissen, dass ein Unentschieden für den Titel reichen würde, konnte Thorsten Finks FC Basel ganz entspannt zum Entscheidungsspiel nach Bern reisen. Die Young Boys hätten einen Sieg gebraucht. Viele lange Bälle, die vorne bald verloren gingen, waren aber gegen den defensiv eingestellten Gast kein taugliches Rezept. Fink ließ Streller und Frei vorerst auf der Bank. Ein Konter bot Stocker die Chance zum 0:1, die er sich nicht nehmen ließ (39.). Die Berner blieben harmlos, weshalb das Kopftor von Chipperfield (62.) auf Zuspiel von Stocker verdient war. Unter den Augen von Nationaltrainer Hitzfeld war Stocker, der nicht in Hitzfelds WM-Aufgebot zu finden war, scheinbar doppelt motiviert. Das Spiel war gezeichnet von zahlreichen Scharmützeln und Gehässigkeiten, auch begünstigt durch die schwache Schiedsrichterleistung Laperrieres. Die Rote Karte für Hochstrasser (86.) war nicht die einzige zumindest kleinliche Entscheidung des Unparteiischen. Nichts desto Trotz: Der FC Basel ist auch dank seiner starken Reaktion auch den verhaltenen Saisonstart ein würdiger Schweizer Meister.

In einem der übrigen vier bedeutungslosen Spielen der letzten Runde, kam der FC Luzern ohne den gesperrten Yakin zum 1:0 Sieg über den Grasshopper Club Zürich dank einem Kopftor von Ianu (38.).

In seinem letzten Spiel in der Super League siegte der Absteiger FC Aarau in Bellinzona dank Toren von Lang (10.) und Marrazi (24.) 2:1. Den Anschlusstreffer für die Tessiner schoss Diarra (52.). Die AC Bellinzona muss nun gegen den Kantonsrivalen Lugano in die Relegationsspiele.

In einem Spiel, bei dem sich niemand mehr wehtun wollte, kam es zur Punkteteilung zwischen Neuchâtel Xamax und dem FC Zürich. Margairaz, Schönbächler und Mehmedi hiessen die Schützen auf Zürcher Seite, Nuzzolo, Etoundi und Gashi bei den Neuenburgern.

Zwei Elfmetertore von Mpenza (16., 55.) und eines aus dem Spiel durch den Belgier (45.), ein Tor von Bühler (40.) nach einer Ecke und ein schönes Tor aus dem Spiel von Neurohr (62.). war die Vorlage des FC Sion für den FC Sankt Gallen in einer einseitigen Partie. Die Ostschweizer hatten dem nur noch ein Tor von Winter (40.) entgegenzusetzen, allerdings nach einer schönen Einzelleistung.

Andreas Beck, Bern
Begegnungen
  0:1(0:1)  
  5:1(3:0)  
  3:3(0:2)  
  1:2(0:2)  
  0:2(0:1)  

Saisonstatistik

Beide Teams trafen
111
Tore gesamt
599
Tore pro Spiel
3,33
  •  1,99 Heim
  •  1,33 Gast

Anzahl Tore pro Spiel

Über 1,5

86 %
Über 2,5

66 %
Über 3,5

43 %

Spieltagsstatistiken

Bilanz

Tore

18
gesamt

Torverteilung

Zuschauer
Gesamt
51.600

Durchschnitt
10.320
Tore pro Spieltag in der Saison 2009/2010

Ich sehe nicht die Gefahr, dass die Schiedsrichter durch das mehrfache Bücken im Spiel einen Hexenschuss kriegen.

— DFB-Präsident Wolfgang Niersbach über die mögliche Einführung des Freistoß-Sprays in der Bundesliga