1. Bundesliga | 14.01.2022 20:33 Uhr

Nils Petersen über seine Zukunft beim SC Freiburg

Nils Petersen

In einem Exklusiv-Interview mit „Eurosport“ kommt der Mittelstürmer auf seine Zukunftspläne zu sprechen. Dabei lässt er offen, ob er seinen Vertrag beim SC Freiburg verlängern wird. Aktuell läuft dieser nämlich in gut fünf Monaten aus. Außerdem äußert Petersen Kritik an Kollegen, die mit ihren Erfolgen in den sozialen Medien angeben.


Petersen: Zusammenarbeit mit dem Sportclub verlief immer positiv

Im Juli 2015 wechselte der 33-Jährige von Werder Bremen an die Dreisam. Seitdem absolvierte er 223 Einsätze und erzielte für den SCF insgesamt 96 Tore. Deshalb fällt seine Bilanz auch positiv aus. „Ich verdanke dem Verein viel und ich glaube, dass der Verein mir auch viel verdankt. Die Zusammenarbeit war immer gut“, meint der Routinier im Interview mit dem Sportsender. Gleichzeit schaue der Profi aber auch in die Zukunft und bemerkt dabei, dass man oft nicht wisse, was denn das Beste für einen sei. Planungen wären eher kurzfristig und auch stark abhängig von der aktuellen physischen Form.

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Nils Petersen
Freiburg IIAngriffDeutschland
Zum Profil

Person
Alter
33
Größe
1,88
Gewicht
85
Fuß
R
Saison 2021/2022

3. Liga

Spiele
1
Tore
-
Vorlagen
-
Karten
---


Konkret wird der Ostdeutsche aber dann, wenn das Gespräch auf seine Vertragsverlängerung kommt. Die Vereinsverantwortlichen selbst wären ob seiner konstanten Leistungen sofort bereit eine Verlängerung seines Vertrages anzubieten. Verletzungspausen brächten einen dabei schon ins Grübeln. „Wenn man nicht spielt, ist man enttäuscht, dann kommt das eine oder andere interessante Angebot herein. Darüber denkt man dann nach, obwohl man eigentlich gar nicht weg möchte“, kommentiert der zweifache deutsche Nationalspieler. Von Mitte Oktober bis Anfang Dezember litt Petersen an einer Knieverletzung.

SC Freiburg
Bundesliga
Rang: 6Pkt: 30Tore: 31:23



Follower und Likes in den sozialen Medien? Zu oberflächlich

Der Offensivmann äußert sich dann aber auch zum Thema soziale Medien und Ruhm. Nach außen wirke Bekanntheit vielleicht anziehend. Für den Rechtsfuß sei das aber nichts. Die entscheidende Frage sei dabei eine rhetorische. Wer fände eigentlich daran Gefallen, wenn ein Fußballprofi sein Leben in Luxus mit der Öffentlichkeit teile?

Der Oliver Neuville trifft von einem Meter das Tor nicht, er trifft es auch nicht aus 15 Zentimetern. Das ist halt so.

— Bernd Schuster