Brillierte als starker Verbinder hinter den Spitzen: Theodor Hoffmann
Brillierte als starker Verbinder hinter den Spitzen: Theodor Hoffmann
Dass ihnen die Abwehr des 1. FC Kaiserslautern derart viel Raum zugestehen würde, hatten sich die Stuttgarter Angreifer vor der Begegnung wohl nicht gedacht. Zwar wurde der als nominelle Nummer sieben aufgestellte Richter sogleich auf den Verteidigerposten gegen Höller zurückgezogen, Kiefaber zu Geiger gesellt und Neumann als freier Mann in die Abwehrzentrale beordert, doch unter strikter Manndeckung litt der VfB-Sturm keineswegs. Die Lauterer Verteidiger standen meist viel zu weit weg von ihrem Gegenpart, was sich bereits nach sieben Spielminuten negativ niederschlug. Zielstrebig passte der stark verbesserte Wanner millimetergenau auf Geiger - ebenso exakte Weiterleitung auf Höller - Torschuss: drin. Stuttgart spielte mit Hoffmann in der rechten Verbinderrolle, da Sieloff wieder als Stopper verfügbar war. Neben Wanners Formanstieg und Pfisterers unermüdlicher Aufbau- und Laufarbeit betätigte sich Hoffmann als versierte Anspielperson und setzte die Spitzen immer wieder gekonnt in Szene. Der zweite VfB-Treffer war ein Kabinettstückchen von Geiger. Höller hatte einen Eckball mit dem Kopf auf den Mittelstürmer weitergeleitet, der mit einem sogenannten "English-Kick", einem Hackentrick, bei dem der Ball von hinten über den Kopf nach vorne geschlagen wird, Torwart Schnarr überraschte (40.).Die Berichterstattung in der Bundesliga ist keine Spaßgesellschaft. Deswegen muss ich aufpassen, was ich sage.
— Volker Finke, Trainer SC Freiburg, nach einer 1:3-Heimniederlage.