BVB-Finanzchef Treß: Keine belastbare Prognose zu weiteren Verlusten

von Marcel Breuer | dpa17:40 Uhr | 28.03.2021
Thomas Treß, Finanzchef von Borussia Dortmund. Foto: Guido Kirchner/dpa
Foto: Guido Kirchner

Für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist noch unklar, ob es vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie in der laufenden Saison bei einem Verlust von im Herbst angepeilten 70 bis 75 Millionen Euro bleibt.

«Eine belastbare Prognose kann ich nach wie vor nicht abgeben», sagte BVB-Finanzchef Thomas Treß den «Ruhr Nachrichten» (Montag). Positiv sei, dass die Mannschaft in der Champions League und im DFB-Pokal weitergekommen sei. Gegen die Planung laufe, dass vermutlich bis zum Saisonende mit Geisterspielen gerechnet werden müsse. In der vorherigen Spielzeit hatte der börsennotierte Club ein Minus von 43,5 Millionen Euro ausgewiesen.

Für den Einzug ins Viertelfinale der Champions League bekomme der BVB von der UEFA 10,5 Millionen Euro. Gleichzeitig müsse der Club für den Erfolg auch Prämien zahlen. Das Erreichen des Halbfinales im DFB-Pokal bringe ebenfalls «außerplanmäßige Zusatzerlöse». Vor einem halben Jahr habe der Club jedoch noch mit «zumindest einer Teil-Rückkehr von Zuschauern in der zweiten Saisonhälfte kalkuliert».

© dpa-infocom, dpa:210328-99-04195/2

(dpa)



Ein wunderbares Spiel. Portugal spielt Fussball, wie ich ihn gerne sehe, und als Neutraler war es toll zuzusehen. Aber leider bin ich kein Neutraler.

— Kevin Keegan nach der 2:3-Niederlage Englands gegen Portugal bei der EM 2000