Mönchengladbach (dpa) - Der frühere Fußball-Nationalspieler Christoph Kramer geht nicht von Veränderungen durch die Corona-Krise aus.
Christoph Kramer
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«Ich rechne nicht mit einem großen Umdenken, nicht im Fußball, aber auch nicht in der Gesellschaft», sagte der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach im Interview des «Kölner Stadt-Anzeigers». «Ich fürchte, das wird wie nach einem vierwöchigen Urlaub auf Bali mit Büchern und Yoga. Dort genießt du die Ruhe und nimmst dir vor, davon etwas in den Alltag rüber zu retten. Doch dann bist du wieder im Büro - und alles ist wieder wie vor dem Urlaub. Das ist schade, aber eben auch menschlich.»
Auch wenn Kramer sich wünscht, so schnell wie möglich wieder in vollen Stadien zu spielen, so hatte die Zeit der Geisterspiele in seinen Augen doch etwas Positives. «Was mich gewundert hat, ist das hohe Niveau der Geisterspiele bisher. Oft war das besser als zuvor in den Spielen mit Fans», sagte der Weltmeister von 2014. «Die Abläufe sind klarer, die Verständigung auf dem Platz besser. Dann gibt es natürlich auch Spieler, die vor leeren Rängen weniger Druck verspüren.»
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