Christian Streich, langjähriger Trainer des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg, kann sich durchaus ein Engagement bei einem anderen Verein vorstellen. "Ich habe nicht das Gefühl, Scheuklappen aufzuhaben und mich nicht zu trauen, über die Hügel hinwegzuschauen", sagte der 51-Jährige dem Fachmagazin kicker. Im Ausland zu arbeiten "würde ich nicht ausschließen als Gedankengut".
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Streich, der die Breisgauer in dieser Saison überraschend auf den siebten Platz geführt hatte und sogar noch von der Europa League träumen darf, besitzt noch bis zum 30. Juni 2018 einen Vertrag. Irgendwann werde er sich mit den Verantwortlichen zusammensetzen "und darüber reden, wie es der Verein sieht und wie wir das sehen. Jeder Einzelne von uns Trainern hat ja eine eigene Lebensgeschichte".
Einen unbefristeten Vertrag muss Streich dabei nicht unterschreiben, um mehr Sicherheit zu haben. "Es hat für mich keine Relevanz", sagte er: "Ich habe auch ein paar Monate vor Vertragsende keine existenziellen Ängste. Die hatte ich noch nie, dafür bin ich nicht der Typ. Es kommt, wie es kommt."
(sid)
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