Watzke und Heidel: Keine Kampfansagen an den FC Bayern

von Marcel Breuer | dpa11:55 Uhr | 18.09.2018

Bochum (dpa) - Hans-Joachim Watzke und Christian Heidel wollen mit ihren Vereinen Borussia Dortmund und Schalke 04 auch künftig keine Kampfansagen an den Serienmeister FC Bayern richten.

«Wir sind 2011 Meister geworden, ohne eine Kampfansage an den FC Bayern. Das ist der einzige Weg», sagte BVB-Geschäftsführer Watzke in einem gemeinsamen Interview mit Heidel der Funke-Mediengruppe: «Wenn du es schon vorher beschreist, haben die Bayern alle Warnsysteme hochgefahren. Und du musst sie erwischen, wenn sie sie gerade alle runtergefahren haben.»

Ähnlich sieht es der Schalker Sportvorstand Heidel. «Mir hat noch keiner erklärt, dass man durch eine Kampfansage erfolgreicher wird. Julian Nagelsmann wurde von manchen Medien fast glorifiziert, weil er gesagt hat, dass er Meister werden will. Meister wird Hoffenheim deswegen aber auch nicht», sagte er. «Ich bin sicher, dass die durch die Aussage auch keinen Punkt mehr holen. Viel größer ist die Gefahr, dass man diesen Satz später um die Ohren gehauen bekommt», ergänzte Heidel.



Vielleicht muss ich ihm mal ne Scheibe Brot schmieren, damit ein bisschen mehr Power in den Schuss kommt.

— Arminia Bielefelds Fabian Klos über eine vergebene Großchance seines Kollegen Masaya Okugawa.