Von den beiden krisengeschüttelten Teams aus Hannover und Frankfurt konnten sich im direkten Duell nur die Niedersachsen erfolgreich zurückmelden. Den siebten Heimsieg sowie den fünften Dreier in Folge fuhr Gladbach gegen einen lange Zeit unbequemen Gast aus Freiburg ein.
Hannover 96 beherrschte seinen Gegner Eintracht Frankfurt über weite Strecken der Partie recht deutlich und ging auch völlig verdient durch einen Kopfball von Diouf in Führung (24.). Vier Minuten später wurde ein Treffer von Sobiech dagegen wegen Abseits nicht gewertet. Die Hessen strahlten im Angriff dagegen kaum eine Gefahr aus, wurden sicher von der 96-Deckung beherrscht. Zusätzlich schwächte sich das Veh-Team, weil Lanig die Ampelkarte erhielt (57.). Außerdem hatte die SGE nach 66 Minuten Pech, weil ein Foul von Sakai an Schwegler nicht mit einem Elfer bestraft wurde. Im Gegenzug bekam 96 einen Freistoß halblinks am 16er zugesprochen, den Huszti in grandioser Art in den rechten Torwinkel zirkelte (68.) und das Spiel damit entschied.
Ein starke Abwehrleistung bot der SC Freiburg beim Tabellenvierten Borussia Mönchengladbach, war bei seinen Gegenzügen zudem nicht ungefährlich. Der Favorit benötigte in der 63. Minute einen tollen Pass von Herrmann auf Wendt, der plötzlich links im Strafraum völlig frei war. Den Flachpass des Schweden vor das Tor staubte Raffael zum spielentscheidenden Treffer dieser Partie ab, denn den Breisgauern gelang es in der letzten halben Stunde nicht mehr, die das Ergebnis verwaltende Hausherren zu gefährden.
Wenn ich eine Diskussion mit einem Spieler hatte, haben wir uns 20 Minuten hingesetzt, darüber gesprochen und dann entschieden, dass ich Recht habe.
— Brian Clough