"Fohlen" in der Spur, "Wölfe" noch daneben
von Günther Jakobsen
Mönchengladbach leitete seine personellen Offensivveränderungen früh ein und fand auch adäquaten Ersatz auf der vakanten Torwartposition. Wolfsburg konnte die angestrebte Stürmer-Neuverpflichtung noch nicht realisieren und leistete sich gegen Atletico eine deftige Pleite.
Die langfristigen Verletzungen der Stammkräfte Perisic (Schulterbruch), Ochs (Kreuzbandriss) und Träsch (schwere Schulterverletzung) werden beim VfL Wolfsburg mit Bedauern registriert, lösen jedoch keine Hektik aus: "Wir haben einen breiten Kader, mit dem wir diese Ausfälle jetzt kompensieren müssen", erklärt Geschäftsführer Klaus Aloffs. Tatsächlich verfügen die "Wölfe" über einen qualitativ hochwertigen Kader, der lediglich im Sturm noch eine signifikante Aufwertung gut vertragen könnte. Da liegt jedoch der Hase im Pfeffer - denn die Bemühungen um einen passenden Angreifer blieben bislang erfolglos. Zahlreiche Namen wurden gehandelt (Lasogga, Mandzukic, Origi, Lukaku, Morata, Diouf, Drmic), eine Unterschrift kam nicht zustande. Man sucht jedoch noch weiter, als mögliche Kandidaten gelten der Däne Nicklas Bendtner (vereinslos) sowie die Italiener Simone Zaza (Sassuolo Calcio) und Mattia Destro (AS Rom). "Wir wägen ab, was sinnvoll ist und sind weiterhin dabei, alle Optionen zu prüfen", sagt Allofs. Neben dem Neu-Nationalspieler Sebastian Jung (Abwehr, von Eintracht Frankfurt) verpflichtete der VfL nur Verstärkungen fürs Mittelfeld: Aaron Hunt (Werder Bremen), der polnische Nationalspieler Mateusz Klich (PEC Zwolle) und der Franzose Josuha Guilavogui (St. Etienne). Im letzten Testspiel vor dem Saisonstart blamierten sich die Schützlinge von Dieter Hecking allerdings nach Kräften - 1:5 unterlag man auf eigenem Platz dem Spanischen Meister Atletico Madrid. Hecking hofft, dass dies lediglich "Eine Ohrfeige zur richtigen Zeit" war.
Zwei besonders prägende Gladbacher Akteure verabschiedeten sich am Saisonende: Torwart Marc-Andrè ter Stegen und "Zauberfuß" Juan Arango, dessen Ballgefühl sich nicht nur während seiner Freistöße offenbarte. Nach ter Stegens Abgang (FC Barcelona) benötigte man natürlich eine neue Nummer Eins im Kasten - vom Schweizer Meister FC Basel kommend, soll Yann Sommer ("Der Torwart muss Bälle nach vorne spielen, er ist der erste Aufbauspieler ...") diesen Part übernehmen. In Arangos Fußstapfen soll Thorgan Hazard, der jüngere Bruder des Chelsea-Stürmers Eden Hazard hineinwachsen. Einen ordentlichen Schub an Offensivpower aus dem Mittelfeld heraus darf man von André Hahn (FCA) und Ibrahima Traore (VfB) erwarten, die ebenfalls neu verpflichtet wurden. Der bundesligaerfahrene, US-Nationalspieler Fabian Johnson, von 1899 Hoffenheim losgeeist, ist flexibel in Abwehr und Mittelfeld einsetzbar. Lucien Favre muss beim Pokalauftaktspiel der Borussen zwar auf die angeschlagenen Kramer und Kruse verzichten, sieht seine Mannschaft aber in der richtigen Spur: "Wir haben eine sehr gute Vorbereitung gespielt. Wir sind bereit."
Die langfristigen Verletzungen der Stammkräfte Perisic (Schulterbruch), Ochs (Kreuzbandriss) und Träsch (schwere Schulterverletzung) werden beim VfL Wolfsburg mit Bedauern registriert, lösen jedoch keine Hektik aus: "Wir haben einen breiten Kader, mit dem wir diese Ausfälle jetzt kompensieren müssen", erklärt Geschäftsführer Klaus Aloffs. Tatsächlich verfügen die "Wölfe" über einen qualitativ hochwertigen Kader, der lediglich im Sturm noch eine signifikante Aufwertung gut vertragen könnte. Da liegt jedoch der Hase im Pfeffer - denn die Bemühungen um einen passenden Angreifer blieben bislang erfolglos. Zahlreiche Namen wurden gehandelt (Lasogga, Mandzukic, Origi, Lukaku, Morata, Diouf, Drmic), eine Unterschrift kam nicht zustande. Man sucht jedoch noch weiter, als mögliche Kandidaten gelten der Däne Nicklas Bendtner (vereinslos) sowie die Italiener Simone Zaza (Sassuolo Calcio) und Mattia Destro (AS Rom). "Wir wägen ab, was sinnvoll ist und sind weiterhin dabei, alle Optionen zu prüfen", sagt Allofs. Neben dem Neu-Nationalspieler Sebastian Jung (Abwehr, von Eintracht Frankfurt) verpflichtete der VfL nur Verstärkungen fürs Mittelfeld: Aaron Hunt (Werder Bremen), der polnische Nationalspieler Mateusz Klich (PEC Zwolle) und der Franzose Josuha Guilavogui (St. Etienne). Im letzten Testspiel vor dem Saisonstart blamierten sich die Schützlinge von Dieter Hecking allerdings nach Kräften - 1:5 unterlag man auf eigenem Platz dem Spanischen Meister Atletico Madrid. Hecking hofft, dass dies lediglich "Eine Ohrfeige zur richtigen Zeit" war.
Zwei besonders prägende Gladbacher Akteure verabschiedeten sich am Saisonende: Torwart Marc-Andrè ter Stegen und "Zauberfuß" Juan Arango, dessen Ballgefühl sich nicht nur während seiner Freistöße offenbarte. Nach ter Stegens Abgang (FC Barcelona) benötigte man natürlich eine neue Nummer Eins im Kasten - vom Schweizer Meister FC Basel kommend, soll Yann Sommer ("Der Torwart muss Bälle nach vorne spielen, er ist der erste Aufbauspieler ...") diesen Part übernehmen. In Arangos Fußstapfen soll Thorgan Hazard, der jüngere Bruder des Chelsea-Stürmers Eden Hazard hineinwachsen. Einen ordentlichen Schub an Offensivpower aus dem Mittelfeld heraus darf man von André Hahn (FCA) und Ibrahima Traore (VfB) erwarten, die ebenfalls neu verpflichtet wurden. Der bundesligaerfahrene, US-Nationalspieler Fabian Johnson, von 1899 Hoffenheim losgeeist, ist flexibel in Abwehr und Mittelfeld einsetzbar. Lucien Favre muss beim Pokalauftaktspiel der Borussen zwar auf die angeschlagenen Kramer und Kruse verzichten, sieht seine Mannschaft aber in der richtigen Spur: "Wir haben eine sehr gute Vorbereitung gespielt. Wir sind bereit."