Zurück zum VfL Wolfsburg: Der besondere Rekord des Max Kruse
von Carsten GermannAmtlich! Ex-NationalspielerMax Kruse (33) wechselt von Union Berlin zum VfL Wolfsburg, wo er 2015/2016schon einmal unter Vertrag stand. Wolfsburg ist Kruses 6. Bundesliga-Station,mit dem Abschied aus Berlin setzte der Halbstürmer eine besondere Bestmarke.
Ein halbes Jahr vor Vertragsende schloss sich Kruse amSonntagabend und kurz vor dem Ende der Winter-Transferperiode dem VfL Wolfsburgan. Für „Die Eisernen“ hatte der Türkei-Rückkehrer zuvor seit 2020 insgesamt 38Bundesliga-Spiele gemacht.
Diese Zahl genügt. Kruse ist neben Bruno Labbadia (55) dereinzige Bundesliga-Profi, der für sechs verschiedene Vereine jeweils mindestens30 Partien bestritt.
Kruses Zahlen imEinzelnen
- · 33 Bundesliga-Spiele für den FC St. Pauli in derSaison 2010/2011 für den gebürtigen Reinbeker
- · Für den SC Freiburg stand Max Kruse 2012/2013 inallen 34 Spielen in der Bundesliga auf dem Rasen
- · 66-mal lief Kruse zwischen 2013 und 2015 fürBorussia Mönchengladbach auf (32 Tore)
- · Bei seinem ersten Engagement beim VfL Wolfsburgmachte er 2015/2016 exakt 32 Spiele und gewann mit den „Wölfen“ den DFL Supercup, seinen bis heute einzigen Titel als Vereinsspieler
- · Die meisten seiner (Stand der Daten: 31. Januar 2022) 288 Spiele in der Bundesligaabsolvierte Kruse für Werder Bremen (85)
- · Bei Union Berlin sah man ihn seit 2020 insgesamt38-mal im „Oberhaus“
328 Spiele für 6Klubs
Bruno Labbadia kam 1987 über den Hamburger SV, den er späterauch zwei Mal als Trainer betreute, in die Bundesliga. 1989 wechselte der Hessezum 1. FC Kaiserslautern, mit dem er Deutscher Pokalsieger und DeutscherMeister wurde.
Bereits 1991 warb der FC Bayern den beliebten Stürmer ab,der 1. FC Köln (1994/95), Werder Bremen und Arminia Bielefeld (34 Spiele in derSaison 1999/2000 machten den Rekord für Labbadia perfekt) waren die übrigenKlubs, für die Labbadia spielte.
Insgesamt machte der zweimalige deutsche Nationalspieler 328Bundesliga-Spiele, die meisten davon für Bayern München (82). Mit dem FC Bayernholte Labbadia auch den zweiten Meistertitel seiner Karriere.