Basel musste zittern
von Günther Jakobsen
Für RB Salzburg endete der Champions League-Traum vorzeitig in der 3. Qualifikationsrunde. Der FC Basel setzte sich erfolgreich gegen Tel Aviv durch, während mit den Zürcher Grasshoppers ein anderer Schweizer Klub ausschied.
Von den ersten sieben Teams, die erfolgreich die 3. Qualifikationsrunde meisterten und damit die Play-off-Runde erreichten, bezwangen nur zwei ihren jeweiligen Gegner in Hin- und Rückspiel: Dies sind der bulgarische Meister Ludogorez Rasgrad (2:1 und 1:0 gegen Partizan Belgrad) und Olympique Lyon, der Dritte der französischen Ligue 1. Die Franzosen gewannen beide Partien jeweils knapp mit 1:0 gegen die von Michael Skibbe gecoachten Grasshoppers. „Einerseits habe ich eine gewisse Zufriedenheit, weil wir einem europäischen Spitzenteam Paroli bieten konnten. Andererseits ist es einfach schade, dass es nicht gereicht hat“, meinte Skibbe, der erkannte, dass bei besserer Chancenverwertung mehr drin gewesen wäre. „Wir waren besser als Lyon, keine Frage. Aber auf diesem Niveau ist es halt so: Zu viele Chancen darfst Du einfach nicht auslassen“, trauerte Schlussmann Bürki den verpassten Möglichkeiten nach.
Der FC Basel machte es im Rückspiel bei Maccabi Tel Aviv noch einmal richtig spannend. Der 1:0-Sieg aus dem Heimspiel war nur ein dünnes Polster, aber nachdem Schär (5.), Salah (21.) und Diaz (32.) eine schnelle 3:0-Führung auf fremdem Platz hergestellt hatten, schien alles in trockenen Tüchern. Ein unglückliches Abpraller-Eigentor von Schär (34.) half den Israelis jedoch aus der Lethargie. Sie setzten nach und erzwangen durch Zahavi (36.) sowie Radi (54.) den 3:3-Ausgleich, bei dem es jedoch blieb. „Schlussendlich zählt, dass wir weitergekommen sind“, hakte FCB-Trainer Murat Yakin die nervenaufreibende Partie ab. RB Salzburg reiste mit gedämpften Erwartungen in Istanbul an, da das 1:1-Hinspielresultat keine gute Basis bot. Sorianos zeitige 1:0-Führung (4.) verbesserte die Aussichten erheblich - doch Fenerbahce schlug hart zurück: Meireles (8.), Sow (17.) und Webo (34.) kippten die Partie zugunsten der Türken, die diesen Vorsprung über die Zeit brachten. „Es ist ein Wahnsinn, dass wir nach diesem Spiel nicht als Sieger vom Platz gehen und unsere ganze Überlegenheit und unser gutes Spiel sich nicht im Ergebnis ausdrücken“, ließ RB-Trainer Roger Schmidt seiner Enttäuschung freien Lauf. Der kasachische Spitzenklub Schachtjor Karaganda legte die Basis fürs Weiterkommen gegen KF Skenderbeu Korce (Albanien) mit dem 3:0-Heimsieg. Auswärts konnte man sich dann die 2:3-Niederlage leisten. Steaua Bukarest genügte auf eigenem Platz gegen Dinamo Tiflis ein 1:1-Remis, da man zuvor einen 2:0-Auswärtssieg zustande brachte. Sloweniens Meister NK Maribor erreichte die Play-offs ohne Sieg. Nach dem 1:1 beim zyprischen Meister Apoel Nikosia genügte zuhause ein torloses Unentschieden, um in der Addition aufgrund der Auswärtstrefferregel weiterzukommen.
André Schulin
Von den ersten sieben Teams, die erfolgreich die 3. Qualifikationsrunde meisterten und damit die Play-off-Runde erreichten, bezwangen nur zwei ihren jeweiligen Gegner in Hin- und Rückspiel: Dies sind der bulgarische Meister Ludogorez Rasgrad (2:1 und 1:0 gegen Partizan Belgrad) und Olympique Lyon, der Dritte der französischen Ligue 1. Die Franzosen gewannen beide Partien jeweils knapp mit 1:0 gegen die von Michael Skibbe gecoachten Grasshoppers. „Einerseits habe ich eine gewisse Zufriedenheit, weil wir einem europäischen Spitzenteam Paroli bieten konnten. Andererseits ist es einfach schade, dass es nicht gereicht hat“, meinte Skibbe, der erkannte, dass bei besserer Chancenverwertung mehr drin gewesen wäre. „Wir waren besser als Lyon, keine Frage. Aber auf diesem Niveau ist es halt so: Zu viele Chancen darfst Du einfach nicht auslassen“, trauerte Schlussmann Bürki den verpassten Möglichkeiten nach.
Der FC Basel machte es im Rückspiel bei Maccabi Tel Aviv noch einmal richtig spannend. Der 1:0-Sieg aus dem Heimspiel war nur ein dünnes Polster, aber nachdem Schär (5.), Salah (21.) und Diaz (32.) eine schnelle 3:0-Führung auf fremdem Platz hergestellt hatten, schien alles in trockenen Tüchern. Ein unglückliches Abpraller-Eigentor von Schär (34.) half den Israelis jedoch aus der Lethargie. Sie setzten nach und erzwangen durch Zahavi (36.) sowie Radi (54.) den 3:3-Ausgleich, bei dem es jedoch blieb. „Schlussendlich zählt, dass wir weitergekommen sind“, hakte FCB-Trainer Murat Yakin die nervenaufreibende Partie ab. RB Salzburg reiste mit gedämpften Erwartungen in Istanbul an, da das 1:1-Hinspielresultat keine gute Basis bot. Sorianos zeitige 1:0-Führung (4.) verbesserte die Aussichten erheblich - doch Fenerbahce schlug hart zurück: Meireles (8.), Sow (17.) und Webo (34.) kippten die Partie zugunsten der Türken, die diesen Vorsprung über die Zeit brachten. „Es ist ein Wahnsinn, dass wir nach diesem Spiel nicht als Sieger vom Platz gehen und unsere ganze Überlegenheit und unser gutes Spiel sich nicht im Ergebnis ausdrücken“, ließ RB-Trainer Roger Schmidt seiner Enttäuschung freien Lauf. Der kasachische Spitzenklub Schachtjor Karaganda legte die Basis fürs Weiterkommen gegen KF Skenderbeu Korce (Albanien) mit dem 3:0-Heimsieg. Auswärts konnte man sich dann die 2:3-Niederlage leisten. Steaua Bukarest genügte auf eigenem Platz gegen Dinamo Tiflis ein 1:1-Remis, da man zuvor einen 2:0-Auswärtssieg zustande brachte. Sloweniens Meister NK Maribor erreichte die Play-offs ohne Sieg. Nach dem 1:1 beim zyprischen Meister Apoel Nikosia genügte zuhause ein torloses Unentschieden, um in der Addition aufgrund der Auswärtstrefferregel weiterzukommen.