Die Brennpunkte
von Günther Jakobsen
Den meisten Teams der UEFA-WM-Quali stehen noch vier Spiele zur Verfügung, um sich als Gruppensieger direkt oder als Zweitplatzierter (über Play-off) das Brasilien-Ticket zu sichern. Dramatische Zuspitzungen sind in dieser Runde vor allem in den Gruppen H und F möglich.
Belgien (19 Punkte), dem aktuellen Spitzenreiter der Gruppe A, ist einer der beiden vorderen Plätze nicht mehr zu nehmen. Das gleiche könnten die zweitplatzierten Kroaten (16) erreichen, wenn man das Auswärtsspiel in Serbien gewinnt. Die anderen Mannschaften sind bereits vier Runden vor Schluss zu weit distanziert. Eine ähnliche Tabellenkonstellation gibt die Gruppe I her, das einzige nur mit fünf Teams ausgestattete Teilnehmerfeld, wo Spanien (11) und Frankreich (10) als zu stark gegenüber der Konkurrenz erscheinen. Finnlands Auswahl (6) hätte noch theoretische Chancen - empfängt jedoch zunächst einmal Welt- und Europameister Spanien.
Kampf um Platz 2
In den Gruppen C und D deutet vieles darauf hin, dass der Gruppensieg vergeben ist, für Rang zwei jedoch mehrere Kandidaten in Frage kommen. Deutschland (16), der Kopf der Gruppe C, sollte angesichts seiner Spielstärke und seines Vorsprungs gegenüber den punktgleichen Verfolgern Österreich, Schweden und Irland (jeweils 11) als Erster durchs Ziel gehen. Ein Erfolg im Heimspiel über Österreich wäre nützlich, derweil zeitgleich das Duell Irland vs. Schweden die brisanteste Begegnung in dieser Runde darstellt.
Die Niederlande (18) dominieren die Gruppe D klar - auch hier stellt das direkte Duell der Verfolger Rumänien (10) gegen Ungarn (11), um den zweiten Rang, die größte Spannung in Aussicht. Die viertplatzierten Türken (7) sind auf Ausrutscher beider vor ihnen rangierender Mannschaften angewiesen; ihr Spiel gegen Andorra sollte eine Pflichtaufgabe sein.
Höchste Brisanz
Die engste Tabellensituation ist in der Gruppe H vorzufinden. Spitzenreiter Montenegro (14) muss bei den Polen (9) antreten, die als Vierter dieses Klassements sogar noch Chancen auf den Gruppensieg haben: Montenegro spielte bereits sieben Partien, derweil England (12), die Ukraine (11) sowie Polen erst sechs Spiele auf dem Konto verzeichnen. Gruppe F ist dadurch geprägt, dass überraschenderweise ein Trio - neben Spitzenreiter Portugal (14) und Russland (12) mischt Israel (11) noch mit - um die Tickets kämpft. Manko der Portugiesen gegenüber den Verfolgern: Ihnen bleiben nur noch drei Spiele.
Vieles möglich
In der Gruppe E hat sich die Schweiz (14) etwas absetzen können, doch sind Albanien (10), Island (9) und auch Norwegen (8) angesichts von vier ausstehenden Partien noch im Rennen - zumindest um Platz zwei. Ein vergleichbares Bild in der Gruppe B. Auch hier ist Tabellenführer und Favorit Italien (14) etwas enteilt, muss aber aufpassen, im Spiel gegen Bulgarien (10) den Verfolger auf Distanz zu halten. Tschechien (9) ist noch nah am zweiten Rang dran. Bosnien-Herzegowina (16) würde sich in der Gruppe G mit einem Sieg über die Slowakei (9) einen der beiden ersten Plätze sichern. Andernfalls könnte sich der noch auf Rang zwei hoffende Gegner näher heran schieben, und die Griechen (13) - auswärts in Liechtenstein - eventuell auf Augenhöhe annähern. Vorbeiziehen können die Hellenen an den Bosniern in dieser Runde noch nicht, da sie im zunächst greifenden Torverhältnis weitaus schlechter dastehen und auch im direkten Vergleich den Kürzeren zogen.
Belgien (19 Punkte), dem aktuellen Spitzenreiter der Gruppe A, ist einer der beiden vorderen Plätze nicht mehr zu nehmen. Das gleiche könnten die zweitplatzierten Kroaten (16) erreichen, wenn man das Auswärtsspiel in Serbien gewinnt. Die anderen Mannschaften sind bereits vier Runden vor Schluss zu weit distanziert. Eine ähnliche Tabellenkonstellation gibt die Gruppe I her, das einzige nur mit fünf Teams ausgestattete Teilnehmerfeld, wo Spanien (11) und Frankreich (10) als zu stark gegenüber der Konkurrenz erscheinen. Finnlands Auswahl (6) hätte noch theoretische Chancen - empfängt jedoch zunächst einmal Welt- und Europameister Spanien.
Kampf um Platz 2
In den Gruppen C und D deutet vieles darauf hin, dass der Gruppensieg vergeben ist, für Rang zwei jedoch mehrere Kandidaten in Frage kommen. Deutschland (16), der Kopf der Gruppe C, sollte angesichts seiner Spielstärke und seines Vorsprungs gegenüber den punktgleichen Verfolgern Österreich, Schweden und Irland (jeweils 11) als Erster durchs Ziel gehen. Ein Erfolg im Heimspiel über Österreich wäre nützlich, derweil zeitgleich das Duell Irland vs. Schweden die brisanteste Begegnung in dieser Runde darstellt.
Die Niederlande (18) dominieren die Gruppe D klar - auch hier stellt das direkte Duell der Verfolger Rumänien (10) gegen Ungarn (11), um den zweiten Rang, die größte Spannung in Aussicht. Die viertplatzierten Türken (7) sind auf Ausrutscher beider vor ihnen rangierender Mannschaften angewiesen; ihr Spiel gegen Andorra sollte eine Pflichtaufgabe sein.
Die engste Tabellensituation ist in der Gruppe H vorzufinden. Spitzenreiter Montenegro (14) muss bei den Polen (9) antreten, die als Vierter dieses Klassements sogar noch Chancen auf den Gruppensieg haben: Montenegro spielte bereits sieben Partien, derweil England (12), die Ukraine (11) sowie Polen erst sechs Spiele auf dem Konto verzeichnen. Gruppe F ist dadurch geprägt, dass überraschenderweise ein Trio - neben Spitzenreiter Portugal (14) und Russland (12) mischt Israel (11) noch mit - um die Tickets kämpft. Manko der Portugiesen gegenüber den Verfolgern: Ihnen bleiben nur noch drei Spiele.
Vieles möglich
In der Gruppe E hat sich die Schweiz (14) etwas absetzen können, doch sind Albanien (10), Island (9) und auch Norwegen (8) angesichts von vier ausstehenden Partien noch im Rennen - zumindest um Platz zwei. Ein vergleichbares Bild in der Gruppe B. Auch hier ist Tabellenführer und Favorit Italien (14) etwas enteilt, muss aber aufpassen, im Spiel gegen Bulgarien (10) den Verfolger auf Distanz zu halten. Tschechien (9) ist noch nah am zweiten Rang dran. Bosnien-Herzegowina (16) würde sich in der Gruppe G mit einem Sieg über die Slowakei (9) einen der beiden ersten Plätze sichern. Andernfalls könnte sich der noch auf Rang zwei hoffende Gegner näher heran schieben, und die Griechen (13) - auswärts in Liechtenstein - eventuell auf Augenhöhe annähern. Vorbeiziehen können die Hellenen an den Bosniern in dieser Runde noch nicht, da sie im zunächst greifenden Torverhältnis weitaus schlechter dastehen und auch im direkten Vergleich den Kürzeren zogen.