Erster Titelerfolg für die Wolfsburgerinnen
von Günther Jakobsen
Zuhause ohne jedweden Punktverlust und auswärts nur einen Zähler schlechter als die zweitplatzierten Potsdamerinnen: Die Frauen des VfL Wolfsburg holten sich verdient erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den Bundesliga-Titelerfolg. Frankfurt erlitt am letzten Spieltag eine verhängnisvolle Heimschlappe.
Ein würdiger Abschluss: Der 4:0-Kantersieg gegen Bad Neuenahr vor eigenem Publikum sicherte dem von Ralf Kellermann betreuten Wolfsburger Frauen-Bundesligateam seinen ersten Titelerfolg (53 Punkte). Zwei Treffer durch Routinier Martina Müller (4./57.) brachten die „Wölfinnen“ auf die Erfolgsfährte; Pohlers (64.) und Keßler (73.) schraubten das Resultat in die Höhe. Da man vor dem letzten Spieltag gegenüber dem 1. FFC Frankfurt neben drei Zählern Vorsprung auch das wesentlich bessere Torverhältnis auswies, war der endgültige Schritt zum Titelgewinn nur noch Formsache. „Wolfsburg ist ein würdiger und verdienter Meister, weil sie über die gesamte Saison die konstanteste Leistung gebracht haben“, gratulierte Bundestrainerin Silvia Neid dem VfL.
Den Frankfurterinnen (47) war nach dem letzten Spieltag nicht zum Feiern zumute. Ihre 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern kostete sie den zweiten Platz, die Champions League-Relegation. Die schnappten sich dank ihres 2:0-Auswärtserfolges beim FSV Gütersloh die Potsdamer „Turbinchen“ (49). Der Abstieg von Gütersloh (7) und Sindelfingen (12) stand schon länger fest. Wolfsburgs Saison war mit dem Abschluss der Punktspielserie jedoch noch nicht beendet. Zwei Finalspiele könnten, bei erfolgreichem Ausgang, sogar das superlative Triple für die Niedersachsen ermöglichen. Am 19. Mai trifft man in Köln im DFB-Pokalendspiel auf Turbine Potsdam und vier Tage später in London im Champions League-Finale auf Olympique Lyon.
Ein würdiger Abschluss: Der 4:0-Kantersieg gegen Bad Neuenahr vor eigenem Publikum sicherte dem von Ralf Kellermann betreuten Wolfsburger Frauen-Bundesligateam seinen ersten Titelerfolg (53 Punkte). Zwei Treffer durch Routinier Martina Müller (4./57.) brachten die „Wölfinnen“ auf die Erfolgsfährte; Pohlers (64.) und Keßler (73.) schraubten das Resultat in die Höhe. Da man vor dem letzten Spieltag gegenüber dem 1. FFC Frankfurt neben drei Zählern Vorsprung auch das wesentlich bessere Torverhältnis auswies, war der endgültige Schritt zum Titelgewinn nur noch Formsache. „Wolfsburg ist ein würdiger und verdienter Meister, weil sie über die gesamte Saison die konstanteste Leistung gebracht haben“, gratulierte Bundestrainerin Silvia Neid dem VfL.
Den Frankfurterinnen (47) war nach dem letzten Spieltag nicht zum Feiern zumute. Ihre 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern kostete sie den zweiten Platz, die Champions League-Relegation. Die schnappten sich dank ihres 2:0-Auswärtserfolges beim FSV Gütersloh die Potsdamer „Turbinchen“ (49). Der Abstieg von Gütersloh (7) und Sindelfingen (12) stand schon länger fest. Wolfsburgs Saison war mit dem Abschluss der Punktspielserie jedoch noch nicht beendet. Zwei Finalspiele könnten, bei erfolgreichem Ausgang, sogar das superlative Triple für die Niedersachsen ermöglichen. Am 19. Mai trifft man in Köln im DFB-Pokalendspiel auf Turbine Potsdam und vier Tage später in London im Champions League-Finale auf Olympique Lyon.