Frauen-Bundesliga

Frankfurts zweites Heimremis

Nach dem 4. Spieltag reihte sich der durchwachsen gestartete VfL Wolfsburg in der Spitzengruppe ein. Frankfurt spielte auf eigenem Platz erneut nur unentschieden, Jena feierte seinen ersten Dreier.

Der 1. FFC Frankfurt brachte eine 2:0-Führung, erzielt durch Sasic und Marozsan, nicht ins Ziel. Wie schon im Spiel gegen Essen, als man sich vor eigenem Publikum mit einem 1:1-Remis begnügen musste, konnten die Gäste einen Punkt entführen. In diesem Fall waren es die Frauen von Bayer Leverkusen, deren Aufbäumen sich lohnte. Linden traf aus der Distanz zum 1:2-Anschluss (80.) und auf den letzten Drücker stellte Weber den 2:2-Endstand her (90.). Frankfurt fiel hinter Wolfsburg und Bayern München (5:2 gegen Cloppenburg) auf den vierten Rang zurück; Turbine Potsdam verteidigte durch den knappen 3:2-Auswärtssieg in Hoffenheim die Tabellenführung. Am Spieltag zuvor hatten die „Wölfinnen“ mit ihrem 8:1-Kantersieg gegen Sindelfingen bereits aufhorchen lassen - der 4:0-Auswärtserfolg beim FCR Duisburg bestätigte, dass mit dem Titelhalter wieder zu rechnen ist. Richtig rund lief es allerdings erst in der zweiten Halbzeit. Martina Müller war mit ihrem Doppelpack (10./81.) wichtig für den Erfolg, Magull (53.) und Pohlers (90.) schraubten das Ergebnis hoch.

Im baden-württembergischen Duell VfL Sindelfingen vs. SC Freiburg konnten die Gastgeberinnen trotz des 0:1-Rückstandes aus der 12. Minute (Däbritz) lange Zeit mithalten, in der Schlussphase setzten sich die SCF-Frauen jedoch deutlich ab. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwer getan, das hat sich erst nach dem 3:0 gelegt“, räumte Freiburgs Coach Dietmar Sehrig ein. Maier (70), Giraud (72./76.) und Höfflin (87.) ließen die Niederlage des Tabellenschlusslichts dann etwas zu deutlich ausfallen. Beim FF USV Jena war man froh, nach zwei Punkteteilungen und einer Niederlage nun auch den ersten Sieg verbuchen zu können. Ein erfolgreicher Sololauf von Landeka (19.) und Hearns’ aus einem Strafraumgewühl erzielter 2:0-Treffer (73.) entschieden das Spiel, das ansonsten wenig Höhepunkte zu bieten hatte.
André Schulin