Gut gespielt, knapp gewonnen
von Günther Jakobsen
Der verdiente 3:2-Erfolg über Schottland bestätigte das DFB-Team als Tabellenführer der Gruppe D, vor Polen und Irland. Joachim Löw hatte einmal mehr Grund, den Instinktfußballer Thomas Müller zu loben: "Er riecht einfach, wohin der Ball geht. Das kann man nicht lernen ..."
Das Glück half zunächst mit: Als Müller in der 18. Minute aus gut 30 Metern Torentfernung antrat und knapp außerhalb des Sechzehners schließlich mit links abzog, wurde der Ball von Martin noch unhaltbar für Schottlands Keeper Marshall abgefälscht. Die DFB-Elf kontrollierte die Partie auch in der Folgezeit, musste zehn Minuten nach der Führung jedoch den Ausgleich einstecken: Maloneys Freistoßaufsetzer faustete Neuer gegen den unmittelbar vor ihm platzierten Hummels, dem keine Chance zum Ausweichen blieb - 1:1 per Eigentor (28.). Eine ähnlich unglückliche Figur wie Neuer gab auf der Gegenseite Marshall in der 34. Minute ab. Die überlegene deutsche Elf hatte mit einem guten Spielzug Can halbrechts im Strafraum frei gespielt. Den Schuss des Verteidigers wehrte Marshall aber in Richtung Müllers ab, der den Ball reaktionsschnell mit dem Kopf aufs gegnerische Tor drückte. Vom rechten Innenpfosten sprang das Spielgerät über die Linie. Eine verdiente Führung, aber die Schotten gaben noch einen zweiten Schuss auf das deutsche Tor ab. Gündogans Kopfballabwehr nach einem Eckstoß drückte McArthur aus 15 Metern direkt per Droppkick in die Maschen (43.).
Deutschland drückte auf die erneute Führung, die nach einem starken Zusammenspiel zwischen Müller und Gündogan in der 54. Minute fällig war: Der Dortmunder hatte Müller halbrechts in der Strafraum geschickt, Müller passte ideal zurück und Gündogans Abnahme touchierte noch den rechten Pfosten, bevor der Ball ins Netz sprang. Das 3:2 hielt bis zum Abpfiff. Die schottischen Bemühungen um einen erneuten Ausgleich blieben harmlos, weit eher noch hätte die DFB-Elf den Vorsprung ausbauen können. Schottlands Trainer Gordon Strachan hob die gekonnte Ballzirkulation der Deutschen hervor: "Kein Team hat unter Druck ein besseres Passspiel als Deutschland." Um die Chance auf das Erreichen von Platz 3 noch aufrecht zu halten, benötigt Schottland einen Sieg im kommenden Spiel gegen Polen. "Das wird hart. Polen hat ebenfalls eine Top-Mannschaft. Aber bei allem Respekt vor Polen: Ich glaube nicht, dass irgendwer das Ballbesitzspiel besser beherrscht als die Deutschen."
Das Glück half zunächst mit: Als Müller in der 18. Minute aus gut 30 Metern Torentfernung antrat und knapp außerhalb des Sechzehners schließlich mit links abzog, wurde der Ball von Martin noch unhaltbar für Schottlands Keeper Marshall abgefälscht. Die DFB-Elf kontrollierte die Partie auch in der Folgezeit, musste zehn Minuten nach der Führung jedoch den Ausgleich einstecken: Maloneys Freistoßaufsetzer faustete Neuer gegen den unmittelbar vor ihm platzierten Hummels, dem keine Chance zum Ausweichen blieb - 1:1 per Eigentor (28.). Eine ähnlich unglückliche Figur wie Neuer gab auf der Gegenseite Marshall in der 34. Minute ab. Die überlegene deutsche Elf hatte mit einem guten Spielzug Can halbrechts im Strafraum frei gespielt. Den Schuss des Verteidigers wehrte Marshall aber in Richtung Müllers ab, der den Ball reaktionsschnell mit dem Kopf aufs gegnerische Tor drückte. Vom rechten Innenpfosten sprang das Spielgerät über die Linie. Eine verdiente Führung, aber die Schotten gaben noch einen zweiten Schuss auf das deutsche Tor ab. Gündogans Kopfballabwehr nach einem Eckstoß drückte McArthur aus 15 Metern direkt per Droppkick in die Maschen (43.).
Deutschland drückte auf die erneute Führung, die nach einem starken Zusammenspiel zwischen Müller und Gündogan in der 54. Minute fällig war: Der Dortmunder hatte Müller halbrechts in der Strafraum geschickt, Müller passte ideal zurück und Gündogans Abnahme touchierte noch den rechten Pfosten, bevor der Ball ins Netz sprang. Das 3:2 hielt bis zum Abpfiff. Die schottischen Bemühungen um einen erneuten Ausgleich blieben harmlos, weit eher noch hätte die DFB-Elf den Vorsprung ausbauen können. Schottlands Trainer Gordon Strachan hob die gekonnte Ballzirkulation der Deutschen hervor: "Kein Team hat unter Druck ein besseres Passspiel als Deutschland." Um die Chance auf das Erreichen von Platz 3 noch aufrecht zu halten, benötigt Schottland einen Sieg im kommenden Spiel gegen Polen. "Das wird hart. Polen hat ebenfalls eine Top-Mannschaft. Aber bei allem Respekt vor Polen: Ich glaube nicht, dass irgendwer das Ballbesitzspiel besser beherrscht als die Deutschen."