Heißer Schlagabtausch im Breisgau
von Günther Jakobsen
Kein Elfmeterschießen, noch nicht einmal eine Verlängerung: Die acht Partien des Mittwochs waren zumeist derart angelegt, dass sich ein Sieger - wenn auch nicht unbedingt nach dem jeweiligen Zwischenstand - vorzeitig abzeichnete. Saarbrücken, Union Berlin und der SC Freiburg mussten allerdings bis zum Schlusspfiff zittern.
Hertha BSC hatte trotz ausgiebiger Rotation - gegenüber dem letzten Spiel waren neun Positionen verändert - eine ordentliche Basis, sich in Kaiserslautern durchzusetzen. Niemeyer nutzte die erste Großchance des Spiels, die Berliner in Führung bringen (25.), Allagui ließ die zweite aus, die leicht den Vorsprung hätte ausbauen können (35.). Lauterns Ausgleichstreffer nach dem Seitenwechsel (52., Idrissou) war dann aber Wasser auf die Mühlen der Gastgeber, die das Spiel zunehmend in den Griff bekamen. Matmour drehte die Partie in der 63. Minute, Occean machte 20 Minuten später mit dem 3:1 alles klar. Ein Doppelschlag der Frankfurter Eintracht Mitte der ersten Hälfte führte die Hessen im Spiel gegen Bochum auf den Erfolgspfad. Dabei war der VfL in der Anfangsphase das bessere Team - die Treffer von Inui (24.) und Aigner (25.) kippten die Statik dann gründlich. „Bis auf die 92 Sekunden in der ersten Halbzeit hat das auch sehr gut geklappt“, war Peter Neururer grundsätzlich nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Elf, die schlechte Chancenverwertung - in dieser Disziplin leistete sich Frankfurt später ebenfalls einige Aussetzer - erlaubte jedoch keine Ergebniskorrektur. Der andere Frankfurter Klub in dieser Runde musste sich jedoch verabschieden: Der von Benno Möhlmann gecoachte FSV konnte in keiner Form an das 4:1-Erfolgserlebnis gegen Ingolstadt, drei Tage zuvor im Zweitligavergleich eingefahren, anknüpfen. „Letztendlich dürfen wir uns trotz des zu Unrecht aberkannten Treffers nicht beschweren, da wir unser Konzept nicht umsetzten konnten“, erkannte Möhlmann den 2:0-Sieg der Gäste an (28., Hajnal/47., Hofmann). Drittligist 1. FC Saarbrücken profitierte von seiner 2:0-Vorlage zur Pause, die Rathgeber mit zwei gut heraus gespielten Treffern gegen den SC Paderborn hergestellt hatte. Die Gäste konnten durch Sagliks Kopfballtor aus der 71. Minute verkürzen und zum Ende einen hohen Druck aufbauen, der Ausgleich gelang dem Zweitligaklub indes nicht mehr.
Hannover 96 vermochte etwa 20 Minuten lang, die Bayern zu beeindrucken. In dieser Phase markierte Ya Konan den zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss (37.). In der restlichen Spielzeit nutzten die Münchner - speziell durch den stets gefährlichen, zweifachen Torschützen Müller - ihre Dominanz, um einen deutlichen 4:1-Sieg herauszuspielen. Pep Guardiola hatte das Team auf fünf Positionen umgestellt. Schalke brachte seinen Achtelfinaleinzug im Auswärtsspiel bei Darmstadt 98 in der 58. Minute auf Kurs, als Höwedes zur 2:1-Führung einköpfte. Bis dahin durfte der Drittligist, der Schalkes Führung (35., Farfan per Elfer) umgehend gekontert hatte (36., Behrens per Kopf), darauf hoffen, einen Lucky Punch zu landen. Die Gelsenkirchener ließen danach aber nichts mehr anbrennen; der fein ausgespielte Treffer zum 3:1 (86., Meyer) beseitigte die letzten Unklarheiten. Keinen Zweifel konnte es daran geben, dass Union Berlins 1:0-Sieg in Osnabrück verdient war. Mattuschka markierte den Treffer bereits in der 14. Minute, als er einen Foulelfmeter sicher unterbrachte. Der VfL rappelte sich erst spät zu einer engagierten Offensivleistung auf - zu spät. „Osnabrück hat dann alles nach vorn geworfen, aber durch diese kritische Phase sind wir zum Glück gut durchgekommen“, meinte Unions Coach Uwe Neuhaus. Der wohl intensivste Schlagabtausch des Mittwochs fand im Breisgau statt, wo der SC Freiburg als 2:1-Sieger über den VfB Stuttgart vom Platz ging. Ginter (52.) und Hanke (70.) brachten die Gastgeber in Führung, gegen die der VfB mächtig anrannte. SC-Keeper Baumann musste jedoch nur einmal hinter sich greifen, als Ibisevic in der 87. Minute verkürzte.
André Schulin
Hertha BSC hatte trotz ausgiebiger Rotation - gegenüber dem letzten Spiel waren neun Positionen verändert - eine ordentliche Basis, sich in Kaiserslautern durchzusetzen. Niemeyer nutzte die erste Großchance des Spiels, die Berliner in Führung bringen (25.), Allagui ließ die zweite aus, die leicht den Vorsprung hätte ausbauen können (35.). Lauterns Ausgleichstreffer nach dem Seitenwechsel (52., Idrissou) war dann aber Wasser auf die Mühlen der Gastgeber, die das Spiel zunehmend in den Griff bekamen. Matmour drehte die Partie in der 63. Minute, Occean machte 20 Minuten später mit dem 3:1 alles klar. Ein Doppelschlag der Frankfurter Eintracht Mitte der ersten Hälfte führte die Hessen im Spiel gegen Bochum auf den Erfolgspfad. Dabei war der VfL in der Anfangsphase das bessere Team - die Treffer von Inui (24.) und Aigner (25.) kippten die Statik dann gründlich. „Bis auf die 92 Sekunden in der ersten Halbzeit hat das auch sehr gut geklappt“, war Peter Neururer grundsätzlich nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Elf, die schlechte Chancenverwertung - in dieser Disziplin leistete sich Frankfurt später ebenfalls einige Aussetzer - erlaubte jedoch keine Ergebniskorrektur. Der andere Frankfurter Klub in dieser Runde musste sich jedoch verabschieden: Der von Benno Möhlmann gecoachte FSV konnte in keiner Form an das 4:1-Erfolgserlebnis gegen Ingolstadt, drei Tage zuvor im Zweitligavergleich eingefahren, anknüpfen. „Letztendlich dürfen wir uns trotz des zu Unrecht aberkannten Treffers nicht beschweren, da wir unser Konzept nicht umsetzten konnten“, erkannte Möhlmann den 2:0-Sieg der Gäste an (28., Hajnal/47., Hofmann). Drittligist 1. FC Saarbrücken profitierte von seiner 2:0-Vorlage zur Pause, die Rathgeber mit zwei gut heraus gespielten Treffern gegen den SC Paderborn hergestellt hatte. Die Gäste konnten durch Sagliks Kopfballtor aus der 71. Minute verkürzen und zum Ende einen hohen Druck aufbauen, der Ausgleich gelang dem Zweitligaklub indes nicht mehr.
Hannover 96 vermochte etwa 20 Minuten lang, die Bayern zu beeindrucken. In dieser Phase markierte Ya Konan den zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss (37.). In der restlichen Spielzeit nutzten die Münchner - speziell durch den stets gefährlichen, zweifachen Torschützen Müller - ihre Dominanz, um einen deutlichen 4:1-Sieg herauszuspielen. Pep Guardiola hatte das Team auf fünf Positionen umgestellt. Schalke brachte seinen Achtelfinaleinzug im Auswärtsspiel bei Darmstadt 98 in der 58. Minute auf Kurs, als Höwedes zur 2:1-Führung einköpfte. Bis dahin durfte der Drittligist, der Schalkes Führung (35., Farfan per Elfer) umgehend gekontert hatte (36., Behrens per Kopf), darauf hoffen, einen Lucky Punch zu landen. Die Gelsenkirchener ließen danach aber nichts mehr anbrennen; der fein ausgespielte Treffer zum 3:1 (86., Meyer) beseitigte die letzten Unklarheiten. Keinen Zweifel konnte es daran geben, dass Union Berlins 1:0-Sieg in Osnabrück verdient war. Mattuschka markierte den Treffer bereits in der 14. Minute, als er einen Foulelfmeter sicher unterbrachte. Der VfL rappelte sich erst spät zu einer engagierten Offensivleistung auf - zu spät. „Osnabrück hat dann alles nach vorn geworfen, aber durch diese kritische Phase sind wir zum Glück gut durchgekommen“, meinte Unions Coach Uwe Neuhaus. Der wohl intensivste Schlagabtausch des Mittwochs fand im Breisgau statt, wo der SC Freiburg als 2:1-Sieger über den VfB Stuttgart vom Platz ging. Ginter (52.) und Hanke (70.) brachten die Gastgeber in Führung, gegen die der VfB mächtig anrannte. SC-Keeper Baumann musste jedoch nur einmal hinter sich greifen, als Ibisevic in der 87. Minute verkürzte.