Hjelmseth stoppte Dänemark
von Günther Jakobsen
Dänemark nötigte Norwegen ein Elfmeterschießen ab, zog dabei aber - anders als noch im Viertelfinale gegen Frankreich - den Kürzeren. Norwegen, Europameister der Jahre 1987 und 1993, ist damit Endspielgegner der DFB-Auswahl.
Außenseiter Dänemark kassierte ein äußerst frühes Gegentor: Ein durch Ingvild Stensland herein gegebener Eckball wurde von Torhüterin Stina Lykke Petersen verpasst: Am langen Pfosten ließ die norwegische Abwehrspielerin Marit Christensen den Ball abtropfen und markierte bereits in der 3. Minute die 1:0-Führung ihres Teams. Immerhin ließen sich Dänemarks Kickerinnen nicht lange beeindrucken. Man versuchte möglichst schnell, zum Ausgleich zu kommen und erspielte sich kurzzeitig eine gewisse Überlegenheit, die Norwegen aber im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit abfederte und seinerseits nicht ungefährliche Vorstöße inszenierte. Ein energisches Drängen auf den Ausbau der Führung war indes nicht erkennbar.
Zwei Möglichkeiten von Mariann Knudsen dokumentierten Dänemarks Entschlossenheit nach dem Seitenwechsel, die Wende zu erzwingen, blieben jedoch erfolglos. Norwegens Stürmerin Caroline Hansen verpasste auf der Gegenseite in der 56. Minute die Riesenchance, das 2:0 zu markieren - Petersens Parade verhinderte die mögliche Vorentscheidung. Stattdessen fiel kurz vor Spielende doch noch der Ausgleich. Ein weiter Freistoß segelte in Norwegens Sechzehner. Der Ball wurde einmal per Kopf verlängert auf Maren Mjelde, deren Kopfball dann zum 1:1 einschlug (87.). In der Verlängerung wirkte Dänemark leicht überlegen, brachte das Spielgerät aber auch nicht nochmals über die Linie. Somit stand das Elfmeterschießen an. Zwei Fehlversuche gleich zu Beginn (Hansen und Nielsen) - Norwegens Keeperin Ingrid Hjelmseth parierte - konnte Dänemark nicht kompensieren. „Wir haben ihr Elfmeterschießen aus dem letzten Spiel analysiert und einfach darauf gesetzt, dass sie es dieses Mal ähnlich machen“, erklärte Hjelmseth ihre Marschroute. Alle anderen Schützen trafen; Trine Rönnings Elfer machte somit Norwegens Finaleinzug perfekt.
Außenseiter Dänemark kassierte ein äußerst frühes Gegentor: Ein durch Ingvild Stensland herein gegebener Eckball wurde von Torhüterin Stina Lykke Petersen verpasst: Am langen Pfosten ließ die norwegische Abwehrspielerin Marit Christensen den Ball abtropfen und markierte bereits in der 3. Minute die 1:0-Führung ihres Teams. Immerhin ließen sich Dänemarks Kickerinnen nicht lange beeindrucken. Man versuchte möglichst schnell, zum Ausgleich zu kommen und erspielte sich kurzzeitig eine gewisse Überlegenheit, die Norwegen aber im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit abfederte und seinerseits nicht ungefährliche Vorstöße inszenierte. Ein energisches Drängen auf den Ausbau der Führung war indes nicht erkennbar.
Zwei Möglichkeiten von Mariann Knudsen dokumentierten Dänemarks Entschlossenheit nach dem Seitenwechsel, die Wende zu erzwingen, blieben jedoch erfolglos. Norwegens Stürmerin Caroline Hansen verpasste auf der Gegenseite in der 56. Minute die Riesenchance, das 2:0 zu markieren - Petersens Parade verhinderte die mögliche Vorentscheidung. Stattdessen fiel kurz vor Spielende doch noch der Ausgleich. Ein weiter Freistoß segelte in Norwegens Sechzehner. Der Ball wurde einmal per Kopf verlängert auf Maren Mjelde, deren Kopfball dann zum 1:1 einschlug (87.). In der Verlängerung wirkte Dänemark leicht überlegen, brachte das Spielgerät aber auch nicht nochmals über die Linie. Somit stand das Elfmeterschießen an. Zwei Fehlversuche gleich zu Beginn (Hansen und Nielsen) - Norwegens Keeperin Ingrid Hjelmseth parierte - konnte Dänemark nicht kompensieren. „Wir haben ihr Elfmeterschießen aus dem letzten Spiel analysiert und einfach darauf gesetzt, dass sie es dieses Mal ähnlich machen“, erklärte Hjelmseth ihre Marschroute. Alle anderen Schützen trafen; Trine Rönnings Elfer machte somit Norwegens Finaleinzug perfekt.