HSV schafft die Relegation, Bayer die CL-Quali
von Günther Jakobsen
Von den wichtigen Entscheidungen am letzten Spieltag der Saison stachen hervor, dass der HSV trotz einer 2:3-Niederlage in Mainz die angestrebte Relegation und dass Leverkusen durch einen 2:1-Erfolg über Bremen den vierten Rang, also die Qualifikation zur Champions League erreichten. Braunschweig (1:3 in Hoffenheim) und Nürnberg (1:4 bei Schalke) steigen direkt ab. Wolfsburg, Gladbach und Mainz dürfen in der Europa League mitmachen, während Augsburg (2:1 gegen Frankfurt) dieses Ziel verpasste, aber eine nicht zu erwartende Saison hinlegte. Meister Bayern bezwang Stuttgart in der letzten Minute 1:0 durch einen Treffer von Pizarro, Dortmund nahm Hertha in Berlin mit 4:0 auseinander und landete damit den einzigen Auswärtssieg bei acht Siegen der Gastgeber.
Der Hamburger SV spielte beim 1. FSV Mainz 05 keineswegs schlecht, nur die Hausherren waren vor allem etwas konzentrierter im Abschluss und siegten deshalb mit 3:2. Das 1:0 durch Soto nach einem Fehler von Westermann (7.) konnte Lasogga (12.) zwar zeitig ausgleichen, doch nach einer guten ersten Halbzeit geriet der HSV durch die Treffer von Malli (65.) und Okazaki (82.) erneut in Rückstand. Ilicevic (84.) verkürzte noch, doch mehr war nicht drin. Dennoch reichte den Hanseaten auch die Niederlage zum Erreichen der Relegation, denn die Konkurrenz patzte.
So scheiterte der 1. FC Nürnberg deutlich mit 1:4 beim FC Schalke 04 und muss in die 2. Liga absteigen. S04 dagegen festigte den 3. Rang, erzwang die direkte Teilnahme an der Champions League. Matip (6.), Neustädter (45.) und Draxler (75.) legten vor, Obasi traf zudem in der Nachspielzeit gegen einen überforderten Club, der in dieser Partie nie eine Chance besaß und nur durch Drmic in den Schlussminuten einen Ehrentreffer erzielte.
Auch Eintracht Braunschweig wurde bei 1899 Hoffenheim klar aufgezeigt, dass es nicht für die 1. Liga reicht. Rudy (15.), Firminho (64.) und Volland (70.) stellten die Weichen für das eindeutig stärkere Team, während Braunschweig nicht einmal kämpferisch an die Leistung der Gastgeber herankam. Das glückliche 1:3 durch Hochscheidt (88.) war nur noch für die Statistik gut.
Im ersten Durchgang funktionierte bei Bayer 04 Leverkusen gegen Werder Bremen noch nicht sonderlich viel. Die konzentriert auftretenden Gäste gingen verdient durch Gebre Selassie in Front (21.), mussten aber nach 34 Minuten das zu diesem Zeitpunkt überraschende 1:1 (Toprak) schlucken. In Durchgang zwei wurde die Werkself ihrer Favoritenrolle gerecht, traf durch Son (53.) und hielt das Ergebnis bis zum Schluss, damit den CL-Quali-Platz und hielt die Konkurrenz auf Distanz.
Die traf in der VW-Arena direkt aufeinander. Am Ende hatte der VfL Wolfsburg Gegner Borussia Mönchengladbach verdient mit 3:1 bezwungen, Rang fünf erreicht und die Gäste auf Rang sechs verwiesen. Die Führung von de Bruyne (30.) konnte Kramer (64.) noch egalisieren, doch Perisic (68.) und Knoche (81.) trafen für das engagierte Werksteam, das viele Chancen erarbeitete und am Ende verdient als Sieger den Platz verließ.
Für den FC Augsburg sollte der 2:1-Erfolg über Eintracht Frankfurt nicht für einen internationalen Wettbewerb reichen. Joselu schockte den FCA zwar nach einer Viertelstunde durch das 1:0 für die Hessen, doch Klavan (29.) und der scheidende WM-Kandidat Hahn (80.) drehten das Spiel für die an diesem Tag bessere Mannschaft.
Meister FC Bayern München traf am letzten Spieltag auf einen unbequemen VfB Stuttgart, der vor allem defensiv überzeugte. Erst ein Treffer von Claudio Pizarro in der Nachspielzeit versüßte die nachfolgende Meisterschaftsfeier des wenig inspirierten Favoriten, bei dem wohl schon auf das DFB-Pokal-Finale geschaut wurde.
Wesentlich spielfreudiger präsentierte sich Borussia Dortmund bei Hertha BSC, entführte deutlich mit 4:0 die Zähler und stellte mit dem zweifachen Torschützen Robert Lewandowski zudem den Gewinner der diesjährigen Torjäger-Kanone (20 Treffer). Der Pole traf aus einer Abseitsposition in Minute 41 sowie per Freistoß (80.). Jojic (44.) und Mkhitaryan (82.) erledigten den Rest für den überzeugenden BVB.
Für Hannover 96 und dem SC Freiburg ging es nur noch ums Prestige, doch beide Mannschaften boten einen flotten Fußballnachmittag fürs Publikum. Am Ende reichten drei Treffer für 96 durch Huszti (45.), Rudnevs (65.) und Prib (80.) gegen die beiden Ausgleichstore von Schmid (50.) und Zulechner (78.).
Der Hamburger SV spielte beim 1. FSV Mainz 05 keineswegs schlecht, nur die Hausherren waren vor allem etwas konzentrierter im Abschluss und siegten deshalb mit 3:2. Das 1:0 durch Soto nach einem Fehler von Westermann (7.) konnte Lasogga (12.) zwar zeitig ausgleichen, doch nach einer guten ersten Halbzeit geriet der HSV durch die Treffer von Malli (65.) und Okazaki (82.) erneut in Rückstand. Ilicevic (84.) verkürzte noch, doch mehr war nicht drin. Dennoch reichte den Hanseaten auch die Niederlage zum Erreichen der Relegation, denn die Konkurrenz patzte.
So scheiterte der 1. FC Nürnberg deutlich mit 1:4 beim FC Schalke 04 und muss in die 2. Liga absteigen. S04 dagegen festigte den 3. Rang, erzwang die direkte Teilnahme an der Champions League. Matip (6.), Neustädter (45.) und Draxler (75.) legten vor, Obasi traf zudem in der Nachspielzeit gegen einen überforderten Club, der in dieser Partie nie eine Chance besaß und nur durch Drmic in den Schlussminuten einen Ehrentreffer erzielte.
Im ersten Durchgang funktionierte bei Bayer 04 Leverkusen gegen Werder Bremen noch nicht sonderlich viel. Die konzentriert auftretenden Gäste gingen verdient durch Gebre Selassie in Front (21.), mussten aber nach 34 Minuten das zu diesem Zeitpunkt überraschende 1:1 (Toprak) schlucken. In Durchgang zwei wurde die Werkself ihrer Favoritenrolle gerecht, traf durch Son (53.) und hielt das Ergebnis bis zum Schluss, damit den CL-Quali-Platz und hielt die Konkurrenz auf Distanz.
Für den FC Augsburg sollte der 2:1-Erfolg über Eintracht Frankfurt nicht für einen internationalen Wettbewerb reichen. Joselu schockte den FCA zwar nach einer Viertelstunde durch das 1:0 für die Hessen, doch Klavan (29.) und der scheidende WM-Kandidat Hahn (80.) drehten das Spiel für die an diesem Tag bessere Mannschaft.
Meister FC Bayern München traf am letzten Spieltag auf einen unbequemen VfB Stuttgart, der vor allem defensiv überzeugte. Erst ein Treffer von Claudio Pizarro in der Nachspielzeit versüßte die nachfolgende Meisterschaftsfeier des wenig inspirierten Favoriten, bei dem wohl schon auf das DFB-Pokal-Finale geschaut wurde.
Wesentlich spielfreudiger präsentierte sich Borussia Dortmund bei Hertha BSC, entführte deutlich mit 4:0 die Zähler und stellte mit dem zweifachen Torschützen Robert Lewandowski zudem den Gewinner der diesjährigen Torjäger-Kanone (20 Treffer). Der Pole traf aus einer Abseitsposition in Minute 41 sowie per Freistoß (80.). Jojic (44.) und Mkhitaryan (82.) erledigten den Rest für den überzeugenden BVB.
Für Hannover 96 und dem SC Freiburg ging es nur noch ums Prestige, doch beide Mannschaften boten einen flotten Fußballnachmittag fürs Publikum. Am Ende reichten drei Treffer für 96 durch Huszti (45.), Rudnevs (65.) und Prib (80.) gegen die beiden Ausgleichstore von Schmid (50.) und Zulechner (78.).