Kein Vortrag über ´Huub-Stevens-Fußball´
von Günther Jakobsen
Das Spitzenspiel Wolfsburg gegen Gladbach, das rheinische Derby Leverkusen gegen Köln und Huub Stevens´ erstes Trainer-Comeback-Spiel mit Stuttgart stehen im Mittelpunkt des 13. Spieltages.
Huub Stevens´ Rückkehr zum VfB Stuttgart beschert dem Gastspiel der Schwaben beim SC Freiburg am Freitagabend eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit. Laut SC-Trainer Christian Streich ändert sich die Vorbereitung der Breisgauer auf das Derby durch den Trainerwechsel jedoch nicht grundsätzlich: "Ich gehe sicher nicht hin und erzähle denen einen Vortrag über ´Armin-Veh-Fußball´ oder ´Huub-Stevens-Fußball´..." Zu Stevens´ ersten Aufgaben beim VfB zählte mentale Aufrüstung: "Wenn Spieler verlieren, oder unten in der Tabelle stehen, dann hat man nicht soviel Spaß."
Wenig Spaß vermittelt der Blick auf die Tabelle auch den Bremern, die Aufsteiger SC Paderborn erwarten. "Paderborn ist eine eingespielte Mannschaft mit einem starken Teamgeist. Sie stehen sehr kompakt, können aber auch mutig nach vorne spielen", nimmt Werder-Coach Viktor Skripnik die unerwartet stark gestarteten Gäste sehr ernst. Der ´Ernstfall´ FC Bayern blüht der Berliner Hertha. "Ich hoffe nicht, dass wir wieder nur zwanzig Prozent Ballbesitz bekommen", unkt Jos Luhukay: "Der Glaube an sich selbst extrem wichtig." Wichtige Duelle um die internationalen Startplätze sind die Begegnungen TSG Hoffenheim vs. Hannover 96, Schalke 04 gegen den FSV Mainz sowie der Nachbarschaftsvergleich Bayer Leverkusen vs. 1. FC Köln. Vor dem 55. Erstligaspiel gegen die Geißböcke (20 Siege Leverkusen/13 Köln) hat Leverkusen einige personelle Probleme. Neben den fehlenden Papadopoulos, Reinartz und Donati sind die Einsatzchancen von Toprak, Bender und Son unsicher. "Zumindest bei Sonni bin ich recht optimistisch", rechnet Roger Schmidt mit dem Südkoreaner. Die heimstarken und kompakten Augsburger sprangen nach dem Auswärtserfolg des letzten Spieltags (1:0 in Stuttgart) auf den sechsten Platz. Davon sind die Gäste aus Hamburg noch weit entfernt. Dessen ist sich HSV-Coach Joe Zinnbauer bewusst: "Nur Punkte zählen. Schönspielerei ist derzeit nicht so bedeutend." Möglicherweise wird Rudnevs, Torschütze gegen Bremen, wieder eine Chance bekommen.
Die EL-Woche war weder für Mönchengladbach (2:2 bei Villarreal) und schon überhaupt nicht für den VfL Wolfsburg optimal gelaufen (0:2 gegen Everton). Im ersten Sonntagsspiel jedoch treffen diese Teams als Zweit- und Drittplatzierter aufeinander - vor allem eine Chance für die zuhause noch ungeschlagenen "Wölfe" (5 Siege, 1 Remis), sich vom direkten CL-Platz-Konkurrenten noch weiter zu distanzieren. Die Gäste allerdings mussten sich auswärts bislang nur einmal geschlagen geben. Mit dem BVB-Gastspiel in Frankfurt endet der 13. Spieltag. Der mageren Eintracht-Heimbilanz (7 Punkte) steht die noch dürftigere Auswärtsausbeute der Schwarzgelben gegenüber (4). "Vielleicht ist jetzt mal an der Zeit, dass wir nach einem Stolperer in der Champions League in der Bundesliga voll durchhauen", hofft BVB-Stratege Gündogan auf Dortmunds Trendwende in der Bundesliga.
Huub Stevens´ Rückkehr zum VfB Stuttgart beschert dem Gastspiel der Schwaben beim SC Freiburg am Freitagabend eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit. Laut SC-Trainer Christian Streich ändert sich die Vorbereitung der Breisgauer auf das Derby durch den Trainerwechsel jedoch nicht grundsätzlich: "Ich gehe sicher nicht hin und erzähle denen einen Vortrag über ´Armin-Veh-Fußball´ oder ´Huub-Stevens-Fußball´..." Zu Stevens´ ersten Aufgaben beim VfB zählte mentale Aufrüstung: "Wenn Spieler verlieren, oder unten in der Tabelle stehen, dann hat man nicht soviel Spaß."
Wenig Spaß vermittelt der Blick auf die Tabelle auch den Bremern, die Aufsteiger SC Paderborn erwarten. "Paderborn ist eine eingespielte Mannschaft mit einem starken Teamgeist. Sie stehen sehr kompakt, können aber auch mutig nach vorne spielen", nimmt Werder-Coach Viktor Skripnik die unerwartet stark gestarteten Gäste sehr ernst. Der ´Ernstfall´ FC Bayern blüht der Berliner Hertha. "Ich hoffe nicht, dass wir wieder nur zwanzig Prozent Ballbesitz bekommen", unkt Jos Luhukay: "Der Glaube an sich selbst extrem wichtig." Wichtige Duelle um die internationalen Startplätze sind die Begegnungen TSG Hoffenheim vs. Hannover 96, Schalke 04 gegen den FSV Mainz sowie der Nachbarschaftsvergleich Bayer Leverkusen vs. 1. FC Köln. Vor dem 55. Erstligaspiel gegen die Geißböcke (20 Siege Leverkusen/13 Köln) hat Leverkusen einige personelle Probleme. Neben den fehlenden Papadopoulos, Reinartz und Donati sind die Einsatzchancen von Toprak, Bender und Son unsicher. "Zumindest bei Sonni bin ich recht optimistisch", rechnet Roger Schmidt mit dem Südkoreaner. Die heimstarken und kompakten Augsburger sprangen nach dem Auswärtserfolg des letzten Spieltags (1:0 in Stuttgart) auf den sechsten Platz. Davon sind die Gäste aus Hamburg noch weit entfernt. Dessen ist sich HSV-Coach Joe Zinnbauer bewusst: "Nur Punkte zählen. Schönspielerei ist derzeit nicht so bedeutend." Möglicherweise wird Rudnevs, Torschütze gegen Bremen, wieder eine Chance bekommen.