Champions League

Klare Siege

Ein guter Tag für die Bundesliga: Dortmund (3:0 in Anderlecht) und Leverkusen (3:1 gegen Benfica) setzten sich in ihren jeweiligen zweiten Gruppenspielen erfolgreich durch und nährten die Hoffnung, über die Gruppenphase hinaus zu kommen.

Leverkusen blieb zwar nur Dritter der Gruppe C, verschaffte sich mit dem hoch verdienten 3:1-Erfolg über Benfica Lissabon aber eine intakte Grundlage, die Gruppenphase zu überstehen. Roger Schmidts Elf begann ungemein druckvoll; Kießlings 1:0-Abstaubertreffer (25.) war nur eine logische Konsequenz. Benfica-Schlussmann Cesar machte bei diesem Tor keine gute Figur, als er Sons Schuss abprallen ließ. Bayers koreanischer Angreifer vollstreckte nach Bellarabis Rückpass dann zum 2:0-Zwischenstand (34.). Dass Lissabon durch Salvios feinen Treffer auf 1:2 verkürzte (62.), blieb nur eine ausgesprochen kurze Sequenz. Zwei Minuten darauf stellte Calhanoglu per Strafstoß den alten Abstand wieder her. Bayer war in der Folgezeit einem weiteren Treffer näher als Lissabon dem Anschluss, nutzte seine Gelegenheiten jedoch nicht. Einen Zähler hinter Zenit St. Petersburg und AS Monaco (0:0) rangierend, schloss Leverkusen zum Führungsduo auf.

Noch bessere Perspektiven eröffneten sich Borussia Dortmund. In der Gruppe D setzten sich die "Schwarzgelben" nach ihrem glatten 3:0-Auswärtserfolg beim RSC Anderlecht souverän an die Spitze (6 Zähler). Arsenal FC besetzte nach dem 4:1 gegen Galatasaray Platz zwei (3 Punkte). "Wir haben das Spiel in verschiedenen Phasen gemacht und waren insgesamt schwer zu verteidigen. 75 Minuten lang war das aber auch richtig harte Arbeit für uns", berichtet Jürgen Klopp. Kagawas Lupfer bescherte Immobile bereits in der 3. Minute eine hochprozentige Torchance, die der Italiener abgebrüht nutzte. Dortmunds anfängliche Überlegenheit, die noch mehr Treffer hätte erbringen können, schwand etwas und die Belgier nötigten dem BVB ein zähes Ringen um jeden Meter Boden ab. Gleichwohl blieben die Deutschen torgefährlicher. Mit der Einwechselung von Ramos (65.) bewies Klopp dann ein gutes Händchen, denn der Kolumbianer brachte vier Minuten nach seinem Spieleintritt eine von Piszczek vors Tor gesetzte Flanke im Netz unter und stellte schließlich nach Aubameyangs Vorarbeit den Endstand her (79.).