Mali wieder unter den Besten
von Günther Jakobsen
Burkina Faso erreichte das Halbfinale am Mittwoch. Das Team um Ex-Bundesligaakteur Jonathan Pitroipa konnte schon vor der Partie gegen Ghana seine beste Platzierung in der Kontinentalmeisterschaft feiern. Im anderen Spiel kämpfen Mali, der Turnierdritte des letzten Jahres und Nigeria um den Finaleinzug.
Favoritenstürze im Viertelfinale: Ghanas 2:0-Erfolg über Kap Verde entsprach den Erwartungen. Auch das Ausscheiden des Veranstalters Südafrika gegen Mali musste einkalkuliert werden. Dass sich Burkina Faso gegen Togo und Nigeria gegen die Elfenbeinküste durchsetzen würde, war allerdings überraschend.
Die Kicker aus Kap Verde verabschiedeten sich mit erhobenen Häuptern aus dem Turnier. Spielerisch waren sie auf Augenhöhe mit den Ghanaern, es fehlte lediglich ein adäquater Abschluss. Zudem machte Dauda im Tor des Favoriten eine starke Partie. Wakaso brachte Ghana mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung (54.) und stellte mit einem Konter in der Schlussminute auch den 2:0-Endstand her. Südafrika schaffte es gegen Mali nicht, seine spielerische Überlegenheit in der regulären Spielzeit gewinnbringend zu nutzen. Rantjies Führungstreffer (31.) egalisierte der beim FC Barcelona unter Vertrag stehende Keita in der 58. Minute. Auch in der Verlängerung konnten Bafana Bafana keine Entscheidung erzwingen - und patzten dann völlig beim Elfmeterschießen: Furman und Mahlangu scheiterten an Malis Keeper Diakité, Serero schoss gar neben den Kasten. Die 2:4-Niederlage (n.E.) stoppte Südafrikas Hoffnung, wie 1996 im eigenen Land den Titel zu holen.
Der Topfavorit Elfenbeinküste hatte schon auf dem Weg ins Viertelfinale kaum mehr als nötig getan. Im Spiel gegen Nigeria zeigten die „Elefanten“ dann zu wenig. Tiote konnte zwischenzeitlich noch den 1:1-Ausgleich markieren (49.), um Emenikes Führungstreffer (42.) zu egalisieren. Nach dem 2:1 der „Super Eagles“, das der 24-jährige Mba mit einer feinen Einzelleistung markierte (77.), erhöhte die Elfenbeinküste zwar die Schlagzahl, brachte den Ball aber nicht mehr gefährlich auf das gegnerische Tor. Joanthan Pitroipa war aufgrund seiner Leistung verdientermaßen auch derjenige Akteur Burkina Fasos, dem per Kopf in der Verlängerung der 1:0-Siegtreffer gegen Togo glückte (105.). Adebayor hatte während der regulären Spielzeit eine klare Torchance für Togo liegenlassen, doch kurz zuvor war Burkina Faso ein Foulelfmeter verwehrt worden (75.). Das Weiterkommen des Außenseiters ging angesichts des Spielverlaufs in Ordnung.
Favoritenstürze im Viertelfinale: Ghanas 2:0-Erfolg über Kap Verde entsprach den Erwartungen. Auch das Ausscheiden des Veranstalters Südafrika gegen Mali musste einkalkuliert werden. Dass sich Burkina Faso gegen Togo und Nigeria gegen die Elfenbeinküste durchsetzen würde, war allerdings überraschend.
Die Kicker aus Kap Verde verabschiedeten sich mit erhobenen Häuptern aus dem Turnier. Spielerisch waren sie auf Augenhöhe mit den Ghanaern, es fehlte lediglich ein adäquater Abschluss. Zudem machte Dauda im Tor des Favoriten eine starke Partie. Wakaso brachte Ghana mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung (54.) und stellte mit einem Konter in der Schlussminute auch den 2:0-Endstand her. Südafrika schaffte es gegen Mali nicht, seine spielerische Überlegenheit in der regulären Spielzeit gewinnbringend zu nutzen. Rantjies Führungstreffer (31.) egalisierte der beim FC Barcelona unter Vertrag stehende Keita in der 58. Minute. Auch in der Verlängerung konnten Bafana Bafana keine Entscheidung erzwingen - und patzten dann völlig beim Elfmeterschießen: Furman und Mahlangu scheiterten an Malis Keeper Diakité, Serero schoss gar neben den Kasten. Die 2:4-Niederlage (n.E.) stoppte Südafrikas Hoffnung, wie 1996 im eigenen Land den Titel zu holen.