Sprühen erlaubt
von Günther Jakobsen
Am achten Spieltag: Schalke mit neuem Trainer, der Letzte gegen den Ersten, die Schiedsrichter mit einem neuen Hilfsmittel. In fünf Spielen besteht die Möglichkeit, dass ein Team durch einen Sieg am direkten Gegner vorbeizieht.
"Wir werden nicht verhindern können, dass die Bayern wieder 70 Prozent Ballbesitz haben werden", meint Werder-Trainer Robin Dutt vor dem Gastspiel in München. Dass Liga-Schlusslicht Bremen den Erfolgslauf des Rekordmeisters unterbricht, ist angesichts des Saisonverlaufs ebenfalls unwahrscheinlich. Der seit diesem Spieltag zugelassenen Anwendung des Freistoßsprays misst Dutt keine große Bedeutung zu: "Ich habe nicht das Gefühl, dass die Bundesliga-Schiedsrichter mangels Autorität die Mauer nicht kontrollieren konnten und es gab auch wenige gelbe Karten, weil die Mauer zu früh heraus gelaufen ist." Vier Mannschaften haben am Samstag die Möglichkeit, mit einem Sieg den Gegner in der Tabelle zu überholen. Vor eigenem Publikum sind dies der 1. FC Köln (gegen Dortmund) und Hannover 96 (gegen Gladbach); Hertha BSC (in Gelsenkirchen) und der FC Augsburg (in Mainz) müssten auswärts gewinnen. Hannover und der FCA benötigen allerdings hohe Siege. Beim FC Schalke wird im Spiel gegen die Hertha erstmals Roberto Di Matteo, der Nachfolger von Jens Keller, als Verantwortlicher an der Seitenlinie stehen. "Vorne haben wir viel Potenzial, aber in der Organisation auf dem Platz müssen wir noch an einigen Dingen feilen", verrät der Italiener, dass er wohl einige taktische Veränderungen installieren will. In den Begegnungen SC Freiburg vs. VfL Wolfsburg und VfB Stuttgart vs. Bayer Leverkusen stehen die Gastgeber jeweils vor der schweren Aufgabe, einen nominell überlegenen Gegner zu bespielen. "Ich bin überzeugt, dass dies ein anderes Heimspiel als die bisherigen wird, denn wir müssen nicht so sehr das Spiel machen", stellt VfB-Coach Armin Veh eine abwartende Taktik seiner Mannschaft in Aussicht. Sein Freiburger Pendant Christian Streich hat vor dem Match gegen den VfL offensivere Pläne im Hinterkopf." Wir wollen uns nicht verstecken, sondern selbst Fußball spielen und eine gute Leistung zeigen."
Das erste der beiden Sonntagsspiele führt zwei höchst gegensätzlich gestartete Teams gegeneinander. Der Vorletzte, Hamburger SV, begrüßt die zweitplatzierte TSG Hoffenheim. "Sie stehen zu Recht auf Platz zwei und sind eine der besten Mannschaften im Umschaltspiel. Das ist kein Zufall, was sie da machen und wie sie die Tore erzielen, sondern alles geplant", findet Joe Zinnbauer lobende Worte für die Kraichgauer. Er hielt die Option offen, die beiden Mittelfeldgestalter Holtby und van der Vaart gemeinsam auflaufen zu lassen. "Wir fahren auch dieses Jahr mit viel Respekt nach Hamburg, aber wir fahren dort hin, um zu gewinnen", erklärte derweil Hoffenheims Mittelfeldcrack Firmino, der beim letzten 5:1-Gastspielerfolg in Hamburg der entscheidende Mann auf dem Platz war (2 Tore, 3 Torvorlagen). Den Abschluss des achten Spieltags bildet das Duell SC Paderborn vs. Eintracht Frankfurt. Die Hessen (12 Zähler) sind in Reichweite des Aufsteigers (9 Punkte) und SCP-Coach André Breitenreiter zählt die Eintracht zu jenen Gegnern, gegen die man punkten will: "... um dran zu bleiben." Eintracht-Verteidiger Carlos Zambrano wird weder in dieser Begegnung, noch in einem weiteren Vorrundenspiel zur Verfügung stehen. "Das ist natürlich eine erneute Hiobs-Botschaft", reagierte Thomas Schaaf auf die schwere Knieverletzung (Außenbandriss) des Peruaners.
"Wir werden nicht verhindern können, dass die Bayern wieder 70 Prozent Ballbesitz haben werden", meint Werder-Trainer Robin Dutt vor dem Gastspiel in München. Dass Liga-Schlusslicht Bremen den Erfolgslauf des Rekordmeisters unterbricht, ist angesichts des Saisonverlaufs ebenfalls unwahrscheinlich. Der seit diesem Spieltag zugelassenen Anwendung des Freistoßsprays misst Dutt keine große Bedeutung zu: "Ich habe nicht das Gefühl, dass die Bundesliga-Schiedsrichter mangels Autorität die Mauer nicht kontrollieren konnten und es gab auch wenige gelbe Karten, weil die Mauer zu früh heraus gelaufen ist." Vier Mannschaften haben am Samstag die Möglichkeit, mit einem Sieg den Gegner in der Tabelle zu überholen. Vor eigenem Publikum sind dies der 1. FC Köln (gegen Dortmund) und Hannover 96 (gegen Gladbach); Hertha BSC (in Gelsenkirchen) und der FC Augsburg (in Mainz) müssten auswärts gewinnen. Hannover und der FCA benötigen allerdings hohe Siege. Beim FC Schalke wird im Spiel gegen die Hertha erstmals Roberto Di Matteo, der Nachfolger von Jens Keller, als Verantwortlicher an der Seitenlinie stehen. "Vorne haben wir viel Potenzial, aber in der Organisation auf dem Platz müssen wir noch an einigen Dingen feilen", verrät der Italiener, dass er wohl einige taktische Veränderungen installieren will. In den Begegnungen SC Freiburg vs. VfL Wolfsburg und VfB Stuttgart vs. Bayer Leverkusen stehen die Gastgeber jeweils vor der schweren Aufgabe, einen nominell überlegenen Gegner zu bespielen. "Ich bin überzeugt, dass dies ein anderes Heimspiel als die bisherigen wird, denn wir müssen nicht so sehr das Spiel machen", stellt VfB-Coach Armin Veh eine abwartende Taktik seiner Mannschaft in Aussicht. Sein Freiburger Pendant Christian Streich hat vor dem Match gegen den VfL offensivere Pläne im Hinterkopf." Wir wollen uns nicht verstecken, sondern selbst Fußball spielen und eine gute Leistung zeigen."
Das erste der beiden Sonntagsspiele führt zwei höchst gegensätzlich gestartete Teams gegeneinander. Der Vorletzte, Hamburger SV, begrüßt die zweitplatzierte TSG Hoffenheim. "Sie stehen zu Recht auf Platz zwei und sind eine der besten Mannschaften im Umschaltspiel. Das ist kein Zufall, was sie da machen und wie sie die Tore erzielen, sondern alles geplant", findet Joe Zinnbauer lobende Worte für die Kraichgauer. Er hielt die Option offen, die beiden Mittelfeldgestalter Holtby und van der Vaart gemeinsam auflaufen zu lassen. "Wir fahren auch dieses Jahr mit viel Respekt nach Hamburg, aber wir fahren dort hin, um zu gewinnen", erklärte derweil Hoffenheims Mittelfeldcrack Firmino, der beim letzten 5:1-Gastspielerfolg in Hamburg der entscheidende Mann auf dem Platz war (2 Tore, 3 Torvorlagen). Den Abschluss des achten Spieltags bildet das Duell SC Paderborn vs. Eintracht Frankfurt. Die Hessen (12 Zähler) sind in Reichweite des Aufsteigers (9 Punkte) und SCP-Coach André Breitenreiter zählt die Eintracht zu jenen Gegnern, gegen die man punkten will: "... um dran zu bleiben." Eintracht-Verteidiger Carlos Zambrano wird weder in dieser Begegnung, noch in einem weiteren Vorrundenspiel zur Verfügung stehen. "Das ist natürlich eine erneute Hiobs-Botschaft", reagierte Thomas Schaaf auf die schwere Knieverletzung (Außenbandriss) des Peruaners.