Bundesliga

Tagessieger: Bayer, 1899, Frankfurt und der Club

Nach einer gefühlten Ewigkeit punktete Leverkusen erstmals wieder, ausgerechnet gleich dreifach in Augsburg, während Hoffenheim die 96er ebenfalls mit 3:1 in die Schranken wies. Zweimal Drmic, somit besiegte Nürnberg harmlose Stuttgarter. Einmal Joselu für Frankfurt und Gladbach musste passen. Freiburg holte derweil ein 1:1 beim HSV und hielt ihn zwei Punkte hinter sich.

Sechs Spiele in der Bundesliga, somit neun Pflichtaufgaben insgesamt konnte Bayer 04 Leverkusen zuletzt hintereinander nicht gewinnen. Durch die 1:3-Heimniederlage ist nun auch der FC Augsburg drei Spieltage ohne Sieg. Kießling (11.) brachte den CL-Kandidaten in Führung, doch Tobias Werner glich aus (59.). Erst ein Doppelschlag von Son (80.) und Can (83.) entschied das enge Match für die etwas glücklicheren Gäste.

Rückschlag für Hannover 96. Bei 1899 Hoffenheim mussten die Niedersachsen vor allem aufgrund der schwächeren zweiten Halbzeit eine 1:3-Niederlage hinnehmen, nachdem es durch Tore von Andreasen (10.) und Polanski (13.) zur Pause noch trefflich unentschieden stand. Die Bude von Modeste (51.) aber zeigte bereits in die Richtung der sich steigernden Hausherren, die in der Nachspielzeit durch Rudy gegen mittlerweile nur noch zehn 96er (Schmiedebach sah in der 76. Minute die Rote Karte) den Sack endgültig zumachten.
Für den 1. FC Nürnberg war das 2:0 gegen den ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Erzrivalen VfB Stuttgart vielleicht einer der wichtigsten Siege in dieser Spielzeit. Für die wenig geforderten Gastgeber von der Noris war Drmic der entscheidende Faktor, der zweimal eiskalt vor dem Tor die Nerven behielt und beide Treffer erzielte (43., 54.). Die Schwaben enttäuschten.

Auch Eintracht Frankfurt fuhr gegen Borussia Mönchengladbach einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf ein. Der entscheidende Treffer durch Joselu fiel bereits in der 16. Spielminute. Gladbach wusste sich gegen die kampfstarken Hessen offensiv kaum durchzusetzen, so dass der knappe Erfolg für die Eintracht am Ende auch nicht unverdient war.

Speziell im ersten Durchgang war der Hamburger SV das offensiv aktivere Team, traf aber trotz mehrerer guter Möglichkeiten nicht in den Kasten des erneut starken Torwarts Baumann. Als dann fünf Minuten nach der Pause Darida die Minimalisten des SC Freiburg auch noch in Führung brachte, war das Spiel doch leicht auf den Kopf gestellt. Lasogga gelang zwar schon fünf Minuten später der Ausgleich (55.), doch die mittlerweile auf Augenhöhe agierenden Breisgauer hielten im zweiten Durchgang verdientermaßen das 1:1 bis zum Schluss, da kaum noch gute Chancen herausgeholt wurden. Das Remis half den Gästen mehr als den Hanseaten.