Überraschungsteam Kap Verde
von Günther Jakobsen
Titelverteidiger Sambia raus, Gastgeber Südafrika weiter. Nachdem in der Gruppenphase nur noch die Frage offen blieb, wer als Zweiter der Gruppe D, neben der Elfenbeinküste ins Viertelfinale einziehen würde, durften sich die Mannschaften aus Burkina Faso und vor allem Kap Verde für ihre unerwarteten Erfolge feiern lassen.
Die Entscheidung über die Viertelfinalteilnehmer der Gruppe A fiel spät. Und Turnierveranstalter Südafrika musste mächtig zittern: Zweimal lag man im letzten Gruppenspiel gegen Marokko zurück und konnte es damit aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Ein erfolgreicher Vorstoß von Abwehrspieler Sangweni, der aus 16 Metern den 2:2-Endstand markierte (86.), erlöste die „Bafana Bafana“ und machte Südafrika zum Gruppensieger. Im Parallelspiel haute der Turnierdebütant Kap Verde die Sensation raus. Dank Heldons Last-minute-Siegtreffer zum 2:1 über Angola zogen die als krasser Außenseiter gehandelten „Blue Sharks“ ebenfalls in die Runde der letzten Acht ein. Ihr Erfolg über Angola war keineswegs unverdient oder glücklich.
Ohne Niederlage in den Gruppenspielen, allerdings auch ohne Sieg, schied die Demokratische Republik Kongo als Drittplatzierter der Gruppe B aus. Im abschließenden Spiel gegen Mali konnten die Kongolesen durch einen Foulelfmeter früh in Führung gehen (3., Mbokani); nachdem Mali jedoch zeitig ausglich (14., Samassa) wurde die von Claude Le Roy trainierte Elf zunehmend harmloser. Am Ende brachte Mali das Unentschieden souverän über die Zeit und qualifizierte sich hinter Ghana für das Viertelfinale. Die favorisierten Ghaner ließen in ihrer Partie gegen Nigers abschlussschwache Elf überhaupt nichts anbrennen. Gyan Asamoah (6.), Atsu (23.) und Boye (49.) trafen beim klaren 3:0-Sieg.
Genau wie der DR Kongo in Gruppe B erging es dem Titelverteidiger Sambia in der Gruppe C: Drei Unentschieden reichten nicht zum Weiterkommen. Es war schon enttäuschend, wie reserviert Sambia auch im finalen Spiel gegen Burkina Faso auftrat. Die Hoffnung darauf, dass das Parallelspiel zwischen Äthiopien und Nigeria remis enden würde - was Sambia gereicht hätte - erfüllte sich nicht. „Super Eagles“-Stürmer Victor Moses bekam in der Schlussphase zwei Foulelfmeter zugesprochen. Beide verwandelte der Gefoulte souverän (79./90.). Hinter dem punktgleichen Team aus Burkina Faso erreichte Nigeria das Viertelfinale.
Mit zwei Siegen in den ersten Spielen machte die Elfenbeinküste schon vor dem abschließenden Match gegen Algerien ihren Erfolg in der Gruppe D klar. Offen blieb noch die Frage nach dem zweiten Kandidaten aus dieser Gruppe - und da bahnte sich ein echtes Endspiel zwischen Togo und Tunesien an. Beide feierten Siege über Algerien, unterlagen aber der Elfenbeinküste. Im Falle eines Unentschiedens würde Togo aufgrund der besseren Tordifferenz die Nase vorn behalten.
Die Entscheidung über die Viertelfinalteilnehmer der Gruppe A fiel spät. Und Turnierveranstalter Südafrika musste mächtig zittern: Zweimal lag man im letzten Gruppenspiel gegen Marokko zurück und konnte es damit aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Ein erfolgreicher Vorstoß von Abwehrspieler Sangweni, der aus 16 Metern den 2:2-Endstand markierte (86.), erlöste die „Bafana Bafana“ und machte Südafrika zum Gruppensieger. Im Parallelspiel haute der Turnierdebütant Kap Verde die Sensation raus. Dank Heldons Last-minute-Siegtreffer zum 2:1 über Angola zogen die als krasser Außenseiter gehandelten „Blue Sharks“ ebenfalls in die Runde der letzten Acht ein. Ihr Erfolg über Angola war keineswegs unverdient oder glücklich.
Ohne Niederlage in den Gruppenspielen, allerdings auch ohne Sieg, schied die Demokratische Republik Kongo als Drittplatzierter der Gruppe B aus. Im abschließenden Spiel gegen Mali konnten die Kongolesen durch einen Foulelfmeter früh in Führung gehen (3., Mbokani); nachdem Mali jedoch zeitig ausglich (14., Samassa) wurde die von Claude Le Roy trainierte Elf zunehmend harmloser. Am Ende brachte Mali das Unentschieden souverän über die Zeit und qualifizierte sich hinter Ghana für das Viertelfinale. Die favorisierten Ghaner ließen in ihrer Partie gegen Nigers abschlussschwache Elf überhaupt nichts anbrennen. Gyan Asamoah (6.), Atsu (23.) und Boye (49.) trafen beim klaren 3:0-Sieg.
Mit zwei Siegen in den ersten Spielen machte die Elfenbeinküste schon vor dem abschließenden Match gegen Algerien ihren Erfolg in der Gruppe D klar. Offen blieb noch die Frage nach dem zweiten Kandidaten aus dieser Gruppe - und da bahnte sich ein echtes Endspiel zwischen Togo und Tunesien an. Beide feierten Siege über Algerien, unterlagen aber der Elfenbeinküste. Im Falle eines Unentschiedens würde Togo aufgrund der besseren Tordifferenz die Nase vorn behalten.