Um Klassenerhalt und Europapokaltickets
von Günther Jakobsen
Der spannende Abstiegskampf, aus dem Stuttgart noch nicht komplett heraus ist, ist nicht der einzige Brennpunkt des 33. Spieltags. Sechs Klubs, zwischen Rang drei und acht platziert, wissen noch nicht ob, bzw. in welchem europäischen Wettbewerb sie in der kommenden Saison starten.
Auf zwei Plätzen geht es am vorletzten Spieltag mehr oder minder nur darum, dem Publikum guten Fußballsport anzubieten: Im Dortmunder Signal Iduna Park, wo die "Schwarzgelben" die SG Hoffenheim empfangen und im Bremer Weserstadion, wo Werder sich mit der Berliner Hertha misst. Alle vier beteiligten Vereine können konkrete Planungen in Angriff nehmen; der BVB hat seine avisierte Champions-League-Teilnahme in der Tasche und die drei anderen Klubs eine weitere Erstligaspielzeit vor Augen. Der langjährige Bremer Offensivspieler Aaron Hunt verabschiedet sich vom grünweißen Publikum. Eine echte Knackpartie, bei der für beide Kontrahenten europäische Startplätze im Raum stehen, wird in Mönchengladbach angepfiffen. Die Gastgeber, bei denen sich Keeper Marc-André ter Stegen zum letzten Mal vor eigenem Publikum präsentiert, können von einer gesicherten EL-Teilnahme ausgehen, haben aber auch noch eine Chance auf EL-Qualifikationsrang vier. "Nach dem Spieltag sehen wir dann, was noch möglich ist", will Lucien Favre abwarten. Die 05er würden mit einem Dreier vorzeitig ihre eigene EL-Teilnahme sichern und Augsburg das Nachsehen geben.
Der FCA ist zu Gast bei Eintracht Braunschweig. "Wir müssen zu Hause ein anderes Gesicht zeigen. Wir haben schon gezeigt, dass wir es können", feuert Torsten Lieberknecht die letztplatzierten Niedersachsen an, im letzten Heimspiel nach dem rettenden Strohhalm zu greifen. Da Nürnberg (gegen Hannover) seine letzten fünf Spiele verlor und der Hamburger SV die nicht unbedingt erfolgsverheißende Aufgabe gegen den FC Bayern lösen muss, erscheint ein Sprung der "Löwen" auf Relegationsplatz 16 nicht unmöglich. Dazwischen stehen indes noch die Augsburger Interessen: "Gelingt uns ein Sieg, würden wir uns wünschen, dass am letzten Spieltag rechnerisch noch die Chance auf Rang sieben besteht", hat Markus Weinzierl die Minimalhoffnung auf die Krönung der starken Saison noch im Hinterkopf. Schließlich steht noch das Fernduell der Schalker (in Freiburg) und Leverkusener (in Frankfurt) um die direkte CL-Teilnahme auf dem Spielplan. Beide müssen auswärts ran bei Teams, die erst kürzlich den Klassenerhalt in trockene Tücher brachten. Speziell Bayer hat es allerdings nötig, noch in den Rückspiegel zu schauen: Wolfsburg (bei den noch nicht endgültig geretteten Stuttgartern) liegt lediglich einen Zähler zurück. "Wir müssen noch richtig was leisten", fordert Sascha Lewandowski angesichts der heiklen Lage.
Auf zwei Plätzen geht es am vorletzten Spieltag mehr oder minder nur darum, dem Publikum guten Fußballsport anzubieten: Im Dortmunder Signal Iduna Park, wo die "Schwarzgelben" die SG Hoffenheim empfangen und im Bremer Weserstadion, wo Werder sich mit der Berliner Hertha misst. Alle vier beteiligten Vereine können konkrete Planungen in Angriff nehmen; der BVB hat seine avisierte Champions-League-Teilnahme in der Tasche und die drei anderen Klubs eine weitere Erstligaspielzeit vor Augen. Der langjährige Bremer Offensivspieler Aaron Hunt verabschiedet sich vom grünweißen Publikum. Eine echte Knackpartie, bei der für beide Kontrahenten europäische Startplätze im Raum stehen, wird in Mönchengladbach angepfiffen. Die Gastgeber, bei denen sich Keeper Marc-André ter Stegen zum letzten Mal vor eigenem Publikum präsentiert, können von einer gesicherten EL-Teilnahme ausgehen, haben aber auch noch eine Chance auf EL-Qualifikationsrang vier. "Nach dem Spieltag sehen wir dann, was noch möglich ist", will Lucien Favre abwarten. Die 05er würden mit einem Dreier vorzeitig ihre eigene EL-Teilnahme sichern und Augsburg das Nachsehen geben.
Der FCA ist zu Gast bei Eintracht Braunschweig. "Wir müssen zu Hause ein anderes Gesicht zeigen. Wir haben schon gezeigt, dass wir es können", feuert Torsten Lieberknecht die letztplatzierten Niedersachsen an, im letzten Heimspiel nach dem rettenden Strohhalm zu greifen. Da Nürnberg (gegen Hannover) seine letzten fünf Spiele verlor und der Hamburger SV die nicht unbedingt erfolgsverheißende Aufgabe gegen den FC Bayern lösen muss, erscheint ein Sprung der "Löwen" auf Relegationsplatz 16 nicht unmöglich. Dazwischen stehen indes noch die Augsburger Interessen: "Gelingt uns ein Sieg, würden wir uns wünschen, dass am letzten Spieltag rechnerisch noch die Chance auf Rang sieben besteht", hat Markus Weinzierl die Minimalhoffnung auf die Krönung der starken Saison noch im Hinterkopf. Schließlich steht noch das Fernduell der Schalker (in Freiburg) und Leverkusener (in Frankfurt) um die direkte CL-Teilnahme auf dem Spielplan. Beide müssen auswärts ran bei Teams, die erst kürzlich den Klassenerhalt in trockene Tücher brachten. Speziell Bayer hat es allerdings nötig, noch in den Rückspiegel zu schauen: Wolfsburg (bei den noch nicht endgültig geretteten Stuttgartern) liegt lediglich einen Zähler zurück. "Wir müssen noch richtig was leisten", fordert Sascha Lewandowski angesichts der heiklen Lage.