Bundesliga

Verrückter Ablauf in Hannover

Herbstmeister Bayern begnügten sich gegen den HSV diesmal mit einem 3:1, dagegen ließen Dortmund (2:2 in Hoffenheim) und Gladbach (0:0 in Mainz) auswärts Punkte. Augsburg distanzierte dafür die Braunschweiger, während Hannover einen 0:3-Rückstand gegen Nürnberg egalisierte. Im Abendspiel bezwang Wolfsburg die Stuttgarter etwas zu hoch mit 3:1.

Der Hamburger SV stemmte sich recht gut gegen die zu erwartende Niederlage beim FC Bayern München und hielt länger als erwartet ein 0:0. Kurz vor der Pause aber köpfte Mandzukic nach einer schwierigen Flanke von Rafinha ins Tor (42.). Mit Götzes 2:0 (52.) waren die Erwartungen zumindest für den FC Bayern im Soll, doch Lasogga machte es kurz vor Schluss nochmals etwas spannend (87.). Shaqiri stellte in der Nachspielzeit die alte Differenz allerdings wieder her.

Für Borussia Dortmund sah es bei 1899 Hoffenheim längere Zeit nicht sonderlich gut aus. Vor allem die wenig eingespielte Deckung patzte im ersten Durchgang, musste zwei Treffer von Schipplock (18.) und Volland (37.) hinnehmen. Aubameyang führte den BVB jedoch noch vor der Pause wieder heran (44.) und Piszczek gelang noch der Ausgleich (67.). Auch mit den zuletzt besseren Möglichkeiten kamen die Borussen über das 2:2 nicht mehr hinaus.
Trotz des 0:0 zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach konnten die Zuschauer mit dem Spielablauf noch recht zufrieden sein. Während vor der Pause so gut wie kein Risiko eingegangen wurde, hatten beide Mannschaften nach dem Seitenwechsel die eine oder andere Torchance. Letztlich waren aber beide Seiten mit der Punkteteilung zufrieden.

Vom FC Augsburg hatte man nach den letzten Ergebnissen zwar einen Heimsieg gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig erwartet, doch nicht unbedingt ein 4:1. Auch dieser hohe Endstand ging am Ende aber absolut in Ordnung. Verhaegh verwandelte zum 1:0 einen Foulelfmeter (23.), danach traf Hahn doppelt (30., 33.). Oehrls 1:3 (48.) half den harmlosen Gästen wenig, während das 4:1 durch Altintop (75.) eher den tagesaktuellen Kräfteverhältnissen entsprach.

Das absolute Wahnsinnsspiel an diesem Samstagnachmittag lief in der HDI-Arena beim Aufeinandertreffen zwischen Hannover 96 und dem 1. FC Nürnberg ab. Der bislang sieglose Club führte bis zur 60. Minute durch Tore von Hlousek (30.), Drmic (38.) und Nilsson (41.) völlig verdient mit 3:0. Doch der eingewechselte Bittencourt traf nach einer Stunde Spielzeit zum 1:3. Aus klarer Abseitsposition machte Diouf in der 87. Minute völlig unerwartet das 2:3 und schnürte seinen Doppelpack in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit einem korrekten Treffer. Der Club hatte zuvor genügend Möglichkeiten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, traf u.a. nach dem 3:0 aber nur noch zweimal das Aluminium.