Wenig Neues mit vielen Neuen
von Günther Jakobsen
Aufgrund der letzten Saisongroßereignisse (DFB-Pokal u.a.) musste Teamchef Löw auf ca. 20 nominelle A-Nationalspieler verzichten und gab dem Nachwuchs im "Testspiel" gegen Polen eine Chance. Leider blieb der Erkenntniswert bei der Nullnummer gering, da die jungen Ambitionierten zu brav agierten.
Betont vorsichtig gingen die beiden B- bzw. C-Teams ans Werk und bevorzugten vorrangig den Sicherheitspass sowie das Spiel „hinten rum“. Die ebenfalls ohne ihre Stars angetretenen Gäste erwarteten die Deutschen mit einer doppelten Viererkette und zwei Angreifern, die als vorderste Verteidigungslinie agierten. Während die Gastgeber anfangs gar keine Chance herausspielten, verzeichneten die Polen immerhin zwei kleinere Abschlüsse durch Wawrzyniak (18.) und Robak (22.) nach Standards. Trotz mehr Ballbesitz hatte für das DFB-Team nur Goretzka eine Möglichkeit, traf den Ball per Direktabnahme aber nur zu schwach (24.). Torwart Zieler durfte sich dann gegen Klich (32.) auszeichnen, während auf der Gegenseite Peszko nach einem Rüdiger-Kopfball auf der Torlinie rettete (33.). Diese Aktionen waren absolute Ausnahmen in dem langatmigen Match, das torlos zur Halbzeit abgepfiffen wurde.
Am Gesamtbild änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff kaum etwas. Die Polen sicherten mit dem gesamten Personal ab, während die Deutschen mit mehr Ballbesitz davor ratlos querspielten. Ein Schuss von Meyer landete genau in den Armen von Tormann Boruc (57.), dann war lange Zeit Funkstille vor den Toren. Außerdem hemmten die Spielerwechsel die uneingespielten Teams zusätzlich. Verlieren wollte zudem keine Mannschaft, so dass die 2. Halbzeit noch zäher dahindümpelte als der erste Durchgang. Eine Chance ergab sich nach 84 Minuten noch für den eingewechselten Hahn, dessen Direktabnahme nach Flanke von Höwedes aber wurde auf der Torlinie entsorgt. Von den Debütanten und Ersatzspielern konnte sich in dieser Partie leider keiner für höhere Aufgaben anbieten.
Nach der Partie strich Bundestrainer Löw die Spieler Hahn, Meyer, Jansen und Goretzka aus dem vorläufigen 30er-WM-Kader, berief aber Kramer (Gladbach) neu hinzu.
Betont vorsichtig gingen die beiden B- bzw. C-Teams ans Werk und bevorzugten vorrangig den Sicherheitspass sowie das Spiel „hinten rum“. Die ebenfalls ohne ihre Stars angetretenen Gäste erwarteten die Deutschen mit einer doppelten Viererkette und zwei Angreifern, die als vorderste Verteidigungslinie agierten. Während die Gastgeber anfangs gar keine Chance herausspielten, verzeichneten die Polen immerhin zwei kleinere Abschlüsse durch Wawrzyniak (18.) und Robak (22.) nach Standards. Trotz mehr Ballbesitz hatte für das DFB-Team nur Goretzka eine Möglichkeit, traf den Ball per Direktabnahme aber nur zu schwach (24.). Torwart Zieler durfte sich dann gegen Klich (32.) auszeichnen, während auf der Gegenseite Peszko nach einem Rüdiger-Kopfball auf der Torlinie rettete (33.). Diese Aktionen waren absolute Ausnahmen in dem langatmigen Match, das torlos zur Halbzeit abgepfiffen wurde.
Am Gesamtbild änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff kaum etwas. Die Polen sicherten mit dem gesamten Personal ab, während die Deutschen mit mehr Ballbesitz davor ratlos querspielten. Ein Schuss von Meyer landete genau in den Armen von Tormann Boruc (57.), dann war lange Zeit Funkstille vor den Toren. Außerdem hemmten die Spielerwechsel die uneingespielten Teams zusätzlich. Verlieren wollte zudem keine Mannschaft, so dass die 2. Halbzeit noch zäher dahindümpelte als der erste Durchgang. Eine Chance ergab sich nach 84 Minuten noch für den eingewechselten Hahn, dessen Direktabnahme nach Flanke von Höwedes aber wurde auf der Torlinie entsorgt. Von den Debütanten und Ersatzspielern konnte sich in dieser Partie leider keiner für höhere Aufgaben anbieten.