Werder mit falscher Neun?
von Günther Jakobsen
Ein neuer Trainer in der Bundesliga: Der Niederländer Gertjan Verbeek reist als Chefcoach des 1. FC Nürnberg mit den Franken zum Südduell nach Stuttgart. „Die defensive Kontrolle zu bekommen …“, ist ein Ziel Verbeeks in dieser Partie; offensive Akzente sollen aber auch nicht fehlen. Auf die angeschlagenen Esswein und Gebhardt muss er verzichten. Beim VfB ist mit der Rückkehr Ulreichs zu rechnen, auch Niedermeier ist für das Freitagsspiel wieder eine Option.
Hertha BSC konnte aus drei seiner vier Auswärtsspiele jeweils einen Punkt mitnehmen. „Es würde ein Wunder sein, wenn wir in Bayern etwas mitnehmen“, schätzt Jos Luhukay Berlins Chancen aber gering ein, auch beim Tabellenführer einen Teilererfolg zu erzielen. Besser scheinen die Chancen im anderen Topspiel des 10. Spieltags für die Gäste zu stehen, wenn der BVB auf Schalke trifft. „Wir haben vor, deutlich besser zu spielen als im letzten Jahr“, meint Jürgen Klopp und spricht damit nicht nur auf das Gastspiel der „Schwarzgelben“ in Gelsenkirchen an. Auch auf eigenem Platz kassierte man im Revierderby eine Niederlage gegen „Königsblau“. Von lokalem Charakter geprägt ist zudem das Duell der punktgleichen Tabellennachbarn Wolfsburg und Bremen. Bei Werder ist Robin Dutt nach dem Ausfall der beiden zentralen Stürmer Petersen und Di Santo zum Experimentieren gezwungen: Entweder eine „falsche Neun“ (evtl. Hunt), oder die Chance für einen Nachwuchsstürmer. Leverkusen wird im Spiel gegen Augsburg nach Aussage Sami Hyypiäs auf seine Sturmspitze nicht verzichten müssen. Kießlings Fußverletzung aus dem CL-Spiel gegen Donezk sollte bis Samstag ausgeheilt sein. Das Mittelfeldduell Hannover 96 vs. 1899 Hoffenheim ist einer Statistik zufolge von zahlreichen Unterbrechungen bedroht: Die 96er (163) und Kraichgauer (158) begingen bislang die meisten Foulspiele der Liga. Auf den allerersten Bundesligavergleich zwischen Mainz und Braunschweig freut sich Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht (von 1995 bis 2002 bei den 05ern) besonders: „Ich erwarte eine heiße Stimmung und es ist schon eine besondere Partie für mich. Noch bedeutender ist aber, dass wir als Bundesligist dorthin fahren“.
Freiburg holte unter der Woche seinen ersten Punkt in der Europa League-Gruppenphase, dürfte aber stärker daran interessiert sein, das Spiel gegen den Hamburger SV erfolgreich zu gestalten. „Die Priorität liegt auf der Bundesliga, das ist ganz klar“, bestätigt Christian Streich. Im zweiten Sonntagsspiel versucht die Frankfurter Eintracht, ihre guten EL-Ergebnisse als Schwungrad für die Liga zu nutzen. Es geht in den Gladbacher Borussia-Park, wo bislang noch kein Gast Punkte entführen konnte.
Hertha BSC konnte aus drei seiner vier Auswärtsspiele jeweils einen Punkt mitnehmen. „Es würde ein Wunder sein, wenn wir in Bayern etwas mitnehmen“, schätzt Jos Luhukay Berlins Chancen aber gering ein, auch beim Tabellenführer einen Teilererfolg zu erzielen. Besser scheinen die Chancen im anderen Topspiel des 10. Spieltags für die Gäste zu stehen, wenn der BVB auf Schalke trifft. „Wir haben vor, deutlich besser zu spielen als im letzten Jahr“, meint Jürgen Klopp und spricht damit nicht nur auf das Gastspiel der „Schwarzgelben“ in Gelsenkirchen an. Auch auf eigenem Platz kassierte man im Revierderby eine Niederlage gegen „Königsblau“. Von lokalem Charakter geprägt ist zudem das Duell der punktgleichen Tabellennachbarn Wolfsburg und Bremen. Bei Werder ist Robin Dutt nach dem Ausfall der beiden zentralen Stürmer Petersen und Di Santo zum Experimentieren gezwungen: Entweder eine „falsche Neun“ (evtl. Hunt), oder die Chance für einen Nachwuchsstürmer. Leverkusen wird im Spiel gegen Augsburg nach Aussage Sami Hyypiäs auf seine Sturmspitze nicht verzichten müssen. Kießlings Fußverletzung aus dem CL-Spiel gegen Donezk sollte bis Samstag ausgeheilt sein. Das Mittelfeldduell Hannover 96 vs. 1899 Hoffenheim ist einer Statistik zufolge von zahlreichen Unterbrechungen bedroht: Die 96er (163) und Kraichgauer (158) begingen bislang die meisten Foulspiele der Liga. Auf den allerersten Bundesligavergleich zwischen Mainz und Braunschweig freut sich Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht (von 1995 bis 2002 bei den 05ern) besonders: „Ich erwarte eine heiße Stimmung und es ist schon eine besondere Partie für mich. Noch bedeutender ist aber, dass wir als Bundesligist dorthin fahren“.
Freiburg holte unter der Woche seinen ersten Punkt in der Europa League-Gruppenphase, dürfte aber stärker daran interessiert sein, das Spiel gegen den Hamburger SV erfolgreich zu gestalten. „Die Priorität liegt auf der Bundesliga, das ist ganz klar“, bestätigt Christian Streich. Im zweiten Sonntagsspiel versucht die Frankfurter Eintracht, ihre guten EL-Ergebnisse als Schwungrad für die Liga zu nutzen. Es geht in den Gladbacher Borussia-Park, wo bislang noch kein Gast Punkte entführen konnte.