Zwei "Sechspunktespiele"
von Günther Jakobsen
Brennpunkt Abstiegskampf: Nürnbergs Gastspiel in Freiburg und Werders Vergleich mit Hannover stellen die heißesten Begegnungen des 28. Spieltags dar. Beim FC Bayern kann künftig mit größerer Rotation gerechnet werden.
Nach dem Erreichen des nationalen Titelgewinns könnte beim FC Bayern stärker als bisher rotiert werden. "Tom Starke wird spielen. Er hat immer gut trainiert und ist ein Supertyp. Das hat er verdient", gab Pep Guardiola schon einmal grünes Licht für Bayerns Keeper aus der zweiten Reihe, um gegen Hoffenheim für den frischgebackenen Champion aufzulaufen. Weitere Veränderungen dürften nicht auszuschließen sein. Im Fernduell mit dem BVB, der beim VfB Stuttgart vorstellig wird, versucht Schalke vor eigenem Publikum - im Spiel gegen Hertha - einer möglichen Vizemeisterschaft näherzukommen. Das dieser Position traditionell nahestehende Team Bayer Leverkusens darf sich indes keine größeren Schnitzer mehr erlauben, wenn man überhaupt einen festen CL-Platz anstreben will. "Wenn wir so kämpfen, laufen und verteidigen wie in Augsburg, haben wir gute Chancen auf einen Sieg", vermeidet es deshalb Sami Hyypiä vor dem Spiel gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig, die eigene, klare Favoritenstellung zu betonen. Die Gäste aus Niedersachsen stapeln nicht tief (Torsten Lieberknecht: "Wir wollen weiterhin punkten"), wissen aber auch, dass die Hürde in Leverkusen ziemlich hoch liegt. "Konzentriert und 90 Minuten fehlerfrei verteidigen ...", gab Lieberknecht als Marschroute aus.
Im Norden und im Süden der Republik steigen zwei Duelle, die für alle Beteiligten richtungsweisend im Abstiegskampf sein könnten. Das Nordderby Hannover 96 vs. Werder Bremen schließt den Spieltag am Sonntag ab: Die Rivalen rangieren derzeit auf Augenhöhe, ein etwaiger Sieger hätte Luft zum Durchatmen, der Verlierer erhöhten Blutdruck. Noch etwas kritischer stellt sich die Lage im Südduell der Freiburger gegen die Nürnberger, tags zuvor ausgetragen, dar. "Nürnberg probiert immer zu spielen und schafft es nicht selten. Wir wollen auch spielen, obwohl wir wie Nürnberg voll im Abstiegskampf hängen. Deshalb werden wir schauen, wer es am Samstag besser macht", gibt sich SC-Coach Christian Streich vor diesem "Sechspunktespiel" moderat. "Man muss sich auch überlegen, wieviel man umbauen will bei einer Mannschaft, die zuletzt doch eine gewisse Form von Stabilität gezeigt hat", deutet er an, keine großen personellen Veränderungen vornehmen zu wollen.
Unterschiedliche Ziele - aber nichts zu verschenken: Mönchengladbach sitzen im Rennen um einen Europa League-Startplatz der FSV Mainz und dessen Kontrahent FC Augsburg im Nacken. Den Gästen aus Hamburg dürfte nach dem unzureichenden Resultat gegen Freiburg (1:1) selbst ein Unentschieden bei den "Fohlen" als zu wenig erscheinen. "Im Ballbesitz mindestens pari sein ...", hat Mirko Slomka den Hanseaten als Vorgabe mitgegeben.
Nach dem Erreichen des nationalen Titelgewinns könnte beim FC Bayern stärker als bisher rotiert werden. "Tom Starke wird spielen. Er hat immer gut trainiert und ist ein Supertyp. Das hat er verdient", gab Pep Guardiola schon einmal grünes Licht für Bayerns Keeper aus der zweiten Reihe, um gegen Hoffenheim für den frischgebackenen Champion aufzulaufen. Weitere Veränderungen dürften nicht auszuschließen sein. Im Fernduell mit dem BVB, der beim VfB Stuttgart vorstellig wird, versucht Schalke vor eigenem Publikum - im Spiel gegen Hertha - einer möglichen Vizemeisterschaft näherzukommen. Das dieser Position traditionell nahestehende Team Bayer Leverkusens darf sich indes keine größeren Schnitzer mehr erlauben, wenn man überhaupt einen festen CL-Platz anstreben will. "Wenn wir so kämpfen, laufen und verteidigen wie in Augsburg, haben wir gute Chancen auf einen Sieg", vermeidet es deshalb Sami Hyypiä vor dem Spiel gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig, die eigene, klare Favoritenstellung zu betonen. Die Gäste aus Niedersachsen stapeln nicht tief (Torsten Lieberknecht: "Wir wollen weiterhin punkten"), wissen aber auch, dass die Hürde in Leverkusen ziemlich hoch liegt. "Konzentriert und 90 Minuten fehlerfrei verteidigen ...", gab Lieberknecht als Marschroute aus.
Im Norden und im Süden der Republik steigen zwei Duelle, die für alle Beteiligten richtungsweisend im Abstiegskampf sein könnten. Das Nordderby Hannover 96 vs. Werder Bremen schließt den Spieltag am Sonntag ab: Die Rivalen rangieren derzeit auf Augenhöhe, ein etwaiger Sieger hätte Luft zum Durchatmen, der Verlierer erhöhten Blutdruck. Noch etwas kritischer stellt sich die Lage im Südduell der Freiburger gegen die Nürnberger, tags zuvor ausgetragen, dar. "Nürnberg probiert immer zu spielen und schafft es nicht selten. Wir wollen auch spielen, obwohl wir wie Nürnberg voll im Abstiegskampf hängen. Deshalb werden wir schauen, wer es am Samstag besser macht", gibt sich SC-Coach Christian Streich vor diesem "Sechspunktespiel" moderat. "Man muss sich auch überlegen, wieviel man umbauen will bei einer Mannschaft, die zuletzt doch eine gewisse Form von Stabilität gezeigt hat", deutet er an, keine großen personellen Veränderungen vornehmen zu wollen.
Unterschiedliche Ziele - aber nichts zu verschenken: Mönchengladbach sitzen im Rennen um einen Europa League-Startplatz der FSV Mainz und dessen Kontrahent FC Augsburg im Nacken. Den Gästen aus Hamburg dürfte nach dem unzureichenden Resultat gegen Freiburg (1:1) selbst ein Unentschieden bei den "Fohlen" als zu wenig erscheinen. "Im Ballbesitz mindestens pari sein ...", hat Mirko Slomka den Hanseaten als Vorgabe mitgegeben.