DFB-Team

An der Spitze die üblichen Verdächtigen

von Günther Jakobsen13:40 Uhr | 03.07.2015

Vor dem Endspiel und dem Match um Platz drei zeigt der Vergleich mit der FIFA-Weltrangliste, dass bei der erstmals auf 24 Teams erweiterten WM die ganz großen Überraschungen ausgeblieben sind. Der negative Trend der Skandinavierinnen setzte sich fort.

Drei der vier Halbfinalisten stehen auch im Ranking ganz vorn. Frankreich (Rang 3) scheiterte im Viertelfinale an der DFB-Elf, ist aber leistungstechnisch ganz vorn mit anzusiedeln. Der Aufsteiger der letzten Jahre ist Englands Mannschaft, im Spiel um Platz drei Gegner der Deutschen. Vor noch nicht einmal zehn Jahren waren die Britinnen nicht einmal in den Top Ten vertreten, arbeiteten sich dann jedoch sukzessive nach vorn. Fortschritte, die dauerhafte Präsenz unter den zehn weltbesten Teams erwarten lassen, ist Kanada, Australien, den Niederlanden und Spanien zu attestieren. Verbessert präsentierte sich auch die Schweiz. Ein gegenläufiger Trend ist nach den Eindrücken dieser WM bei den Skandinavierinnen zu verzeichnen. Schweden und Norwegen büßten ihre Konkurrenzfähigkeit ein, um Titel mitzuspielen. Auch Dänemark, nicht für die WM qualifiziert, fiel im Verlauf des letzten Jahrzehnts zurück.


FIFA Top Ten
(Rang, Nation, Punkte/ Stand: 3. Juli)

1. Deutschland 2168
2. USA 2158
3. Frankreich 2103
4. Japan 2066
5. Schweden 2008
6. England 2001
7. Brasilien 1984
8. Kanada 1969
8. Nordkorea 1969
10. Australien 1968
11. Norwegen 1933
12. Niederlande 1919
13. Italien 1875
14. Spanien 1867
15. Dänemark 1848



Wenn zu mir einer sagt: Nun halt doch mal die Klappe! Ja, meint Ihr, das tangiert mich noch einen Millimeter?

— Christian Streich