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Auch die Young Boy bremsten Zürich nicht

von Günther Jakobsen10:43 Uhr | 10.03.2014

Wieder schafften es die Berner Young Boys nicht, von einer erneuten Punkteteilung des FC Basel, diesmal gegen Sankt Gallen, zu profitieren. Sie mussten die beiden Zürcher Vereine auf die erste Verfolgerposition aufrücken lassen. Der FC Zürich gewann weiterhin alles, was es in der Rückrunde zu gewinnen gab. Die Grasshoppers siegten gegen Schlusslicht Lausanne mit Mühe. Thun gegen Aarau und Sion gegen Luzern siegten je nach anfänglichem Rückstand.

Der FC Basel holte zum dritten Mal hinter einander nur einen Punkt. Gegen Sankt Gallen waren die Basler zwar die bessere Mannschaft, machten aber zu wenig aus ihren zahlreichen Chancen. Die Führung durch Calla nach 78 Minuten wurde nur drei Minuten später mit dem Ausgleich durch Karanovic erwidert.

Die Grasshoppers gingen vor trister Kulisse mit nur rund 3200 Zuschauern durch einen Zauberschuss von Caio in Führung. Nach einer guten Stunde mussten sie nur noch gegen zehn Lausanner spielen, weil Plessis die Gelb-Rote Karte sah. Lausanne war nun aber auf einmal die bessere Mannschaft und schaffte den verdienten Ausgleich durch Vukusic nur fünf Minuten nach dem Platzverweis. Erst in der Nachspielzeit schenkte Dabbur mit seinem Treffer der Skibbe-Truppe den Sieg.

Ein schöner Treffer von Costanzo ermöglichte den Berner Young Boys die Führung gegen den FC Zürich. Danach bestimmten die Gäste aber mehr und mehr das Spielgeschehen. Gavranovics Ausgleich war die logische Folge. Ein Sturz von Djimsiti im Berner Strafraum schrieb Schiedsrichter Klossner Vilotic zu und gab einen Elfmeter, den Chikhaoui sicher verwertete. Vilotic war allerdings wohl unschuldig. Das 3:1 durch Pedro Henrique in der Nachspielzeit war nur noch Kosmetik.

Dank dem Treffer des Neo-Aarauers Gygax konnte der FC Aarau mit einer 1:0 Führung in die Pause gehen. Nach dem Wechsel drehten Zuffi und Schirinzi das Spiel für den FC Thun. Aarau verlor zudem Garat durch einen Platzverweis nach der zweiten Verwarnung. Marco Schneuwly und Schindelholz in der Nachspielzeit besiegelten diese Begegnung, die weniger einseitig war, als dies das Resultat vermuten liesse.

Auch in Sion wurde das Spiel gedreht. Nachdem die Gastmannschaft, der FC Luzern, durch Puljic und Lezcano zweimal in Führung gegangen war und Herea zwischenzeitlich ausgleichen konnte, war Schluss mit Gastgeschenken. Leo mit dem Ausgleich und Pa Modou mit dem Siegtreffer bescherten ihrem neuen Trainer Ponte den zweiten Sieg in Folge und noch mehr Luft im Abstiegskampf.

Andreas Beck, Bern



Zuletzt wurde mir vorgeworfen, ich würde zu spät auswechseln. Aber ich bin ja lernwillig...

— Felix Magath, der in Bochum Gerd Wimmer schon nach 29 Minuten vom Platz holte