Auch Schalke weiter

von Günther Jakobsen13:40 Uhr | 11.12.2014

Bayern München konnte sich im letzten Gruppenspiel eine größere Rotation leisten und gewann mit 3:0 gegen Moskau. Für Schalke stand in Maribor alles auf dem Spiel - der eigene 1:0-Erfolg sowie Chelseas Schützenhilfe bescherten dem Klub schließlich einen optimalen Abschluss.

Uchidas Rettungsaktionen auf der Linie, gegen Arghus und Tavares, bewahrten Schalke vor einem leicht möglichen Rückstand (22.) bei NK Maribor. War S04 mit dem 0:0 zur Pause noch gut bedient, verdienten sich Roberto Di Matteos Mannen den knappen 1:0-Sieg dann nach der Pause. Zunächst missglückte Huntelaars Versuch, als der Ball vom Innenpfosten prallte und auf der Torlinie entlang rollte, bevor ein Abwehrspieler das Spielgerät wegdrosch (55.). Als NK-Keeper Handanovic jedoch einen Schalker Flankenball dem eingewechselten Meyer direkt vor die Füße faustete, nutzte dieser die Chance eiskalt (62.). "Ich denke, es war ein verdienter Sieg für uns. Wir waren die bessere Mannschaft. Maribor hat gut gespielt und uns das Leben sehr schwer gemacht", fasste Di Mateo seine Eindrücke zusammen. Dass Chelsea (14 Punkte) im anderen Spiel der Gruppe G gegen Sporting Lissabon gewann (3:1), machte Schalkes Glück perfekt. Dadurch belegten die Königsblauen (8 Zähler) in der Endabrechnung den zweiten Platz vor Lissabon (7) und erreichten das Achtelfinale.

Nachdem ZSKA Moskau eine gute Führungschance verpasste (5., Kopfball Doumbia knapp vorbei), sortierte sich der personell stark umgebaute FC Bayern besser und nutzte seine erste echte Tormöglichkeit zum 1:0: Ribery war im Elfer gefoult worden, Müller verwandelte den Strafstoß (18.). Die schon vorab als Gruppensieger feststehenden Münchner beherrschten die Partie, machten den Sack aber erst in der Endphase zu, als Rode per Kopf (84.) und Götze (90.) auf 3:0 erhöhten. ZSKA (5 Punkte) ließ seine wenigen Chancen aus und musste die internationale Bühne räumen, während sich Manchester City (8) dank seines 2:0-Auswärtssieges bei AS Rom (5) Platz zwei in der Gruppe E sicherte. "Ich bin sehr stolz auf meinen kompletten Kader. Wir haben in der Gruppenphase nur ein Spiel verloren. Wir waren aber in allen Spielen besser als unsere Gegner", sagte Pep Guardiola. "Sie haben uns mit ihrem Ballbesitz erstickt. Es war ein richtig hartes Spiel", beschrieb ZSKA-Mittelfeldakteur Wernbloom die Probleme der Gäste.



Das Problem war, dass wir bei den Spielen in die Sonne gucken mussten, und dann war es auch immer so heiß.

— Sir Alex Ferguson zum frühen Ausscheiden seiner Mannschaft bei der ersten Club-Weltmeisterschaft