Dortmund, Hoffenheim und Leverkusen gewannen ihre Achtelfinals gegen klassentiefere Mannschaften, während Freiburg das Bundesligaduell gegen Köln für sich entschied.
Bayer Leverkusen setzte sich standesgemäß mit 2:0 gegen Kaiserslautern durch. Dass die Werkskicker die Verlängerung benötigten, war allerdings überraschend. Der Zweitligist hatte sich im Verlauf der regulären Spielzeit zu einem ernsthaften Widersacher entwickelt, mit durchaus torgefährlichen Vorstößen. "Wir haben taktisch richtig gut gespielt und auch unsere Chancen gehabt", freute sich Kosta Runjaic. Der FCK-Trainer räumte aber auch ein, dass Leverkusens Sieg letztendlich verdient war. Bayer schlug speziell in der Verlängerung eine höhere Gangart ein; Calhanoglus klasse Freistoßtreffer (102.) sowie Kießlings Abstauber (114.) brachten den Schritt in die nächste Runde.
Freiburg hatte im Duell mit dem 1. FC Köln das bessere Ende für sich, was dem Auftreten auf dem Platz gerecht wurde. Die Führung der Breisgauer fiel indes etwas glücklich, da FC-Torjäger Ujah einen Eckball per Kopf ins eigene Tor jagte (17.). Wenig später schloss Darida einen schnellen Vorstoß der Hausherren erfolgreich ab (19.) - eine frühe Vorentscheidung zugunsten der aktiveren Elf, die sich noch den Luxus eines verschossenen Strafstoßes leistete (65., Darida scheiterte an FC-Keeper Horn). Deyverson schaufelte kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit noch den 1:2-Anschlusstreffer ins Freiburger Netz, mehr gelang trotz der sechsminütigen Nachspielzeit aber nicht.
Dortmund und Hoffenheim erreichten durch jeweilige 2:0-Auswärtserfolge bei unterklassigen Gegnern das Viertelfinale. Der BVB trat in weißen Trikots beim schwarzgelb gewandeten Drittligisten Dynamo Dresden an, der auf dem nicht leicht, weil uneben, bespielbaren Untergrund seinen Einsatzwillen in die Waagschale warf. Ein Abspielfehler von Dynamo-Kapitän Hefele ermöglichte kurz nach dem Seitenwechsel Immobile in der chancenarmen Partie eine Führungsmöglichkeit, die der Italiener nutzte (50.). Auch den überlegenen Borussen unterliefen ein paar Patzer, die jedoch folgenlos blieben. So zog sich die Entscheidung bis zur Schlussminute hin: Blaszczykowski setzte sich auf halbrechts durch und schob den Ball vors Tor, wo Immobile ohne Probleme auf 2:0 erhöhte.
Hoffenheim lieferte beim Zweitligisten VfR Aalen ein Beispiel effektiver Spielführung ab. Die Kraichgauer taten wenig mehr als nötig, um den Sieg davon zu tragen. "Es war entscheidend, dass der Gegner im Sechzehner eine höhere Qualität hat", fand VfR-Coach Stefan Ruthenbeck. Diese Qualität zeigte Volland in der 56. Minute, als er Schipplocks Anspiel gekonnt an Aalens Schlussmann Bernhardt vorbei ins lange Eck setzte. Für die 1:0-Führung war Polanski zuständig, der in der 17. Minute im VfR-Sechzehner einen Abpraller aufnahm und vehement in die Maschen haute.
Vielleicht muss ich ihm mal ne Scheibe Brot schmieren, damit ein bisschen mehr Power in den Schuss kommt.
— Arminia Bielefelds Fabian Klos über eine vergebene Großchance seines Kollegen Masaya Okugawa.