Bundesliga - News

Australien bleibt Wackelkandidat

von Günther Jakobsen13:00 Uhr | 26.03.2013

Die „Socceroos“ mussten eine bittere Pille schlucken. Im Heimspiel gegen den Oman wollten die von Holger Osieck gecoachten Australier durch einen Sieg ihre direkte WM-Qualifikation nach bis dahin enttäuschendem Abschneiden in der Gruppe 2 (AFC) auf ein solideres Fundament stellen. Vor fast 35.000 Zuschauern in Sydney verbesserte die 2:2-Punkteteilung jedoch die Lage der Gastgeber mitnichten. Nutznießer des Remis war Tabellenführer Japan.

Bereits in der 6. Spielminute wurde die hoffnungsvolle Kulisse im ANZ Stadium zu Sydney empfindlich angeschlagen. Ein energischer Vorstoß der Gäste aus dem Oman hatte zum 1:0 durch Abdul Aziz Mubarak geführt, und der Verlauf der gesamten ersten Halbzeit war aus Sicht der Australier wenig erbaulich. Noch prekärer stellte sich die Situation in der 49. Minute dar, als Jedinak eine scharfe Flanke Al Farsis zum 0:2 ins eigene Tor lenkte. Ein Kopfballtreffer Cahills dämmte den Schaden umgehend ein (52.); die „Socceroos“ schöpften wieder Mut. Vorsicht war allerdings angebracht, da Oman, meist über die rechte Seite, auf Gegenstöße lauerte. Mit zunehmender Spieldauer häuften sich die Unterbrechungen; offenkundig wollten die Gäste Zeit schinden. Die gefährlichsten Situationen produzierte Osiecks Team mit hohen Bällen in den 16er, die meist an Cahill adressiert waren. Drei Mal zeichnete sich dabei Gäste-Keeper Al-Habsi gegen gut angesetzte Kopfbälle Cahills aus, beim 2:2-Ausgleichstreffer durch Holman machte er jedoch keine gute Figur. Der Mittelfeldakteur zog aus mehr als 20 Metern ab, unhaltbar erschien der Schuss nicht (85.).

Australien (6 Punkte/5 Spiele) hielt damit zwar seinen zweiten Platz vor dem punktgleichen Oman (6 Spiele), behielt jedoch auch den Irak (5 Punkte/5 Spiele) und Jordanien (4 Punkte/5 Spiele) im Genick. Die beiden Erstplatzierten erhalten das direkte Endrunden-Ticket, der Dritte muss gegen den Dritten der Gruppe 1 ins Play-off. Für Tabellenprimus Japan brachte dieses Unentschieden der Verfolger angesichts von 13 Punkten (5 Spiele) die vorzeitige Gewissheit, auf jeden Fall einen der beiden ersten Ränge und damit die WM-Teilnahme sicher zu haben.



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