Bayern macht den Titel klar

von Günther Jakobsen17:35 Uhr | 06.04.2013

Durch ein 1:0 bei Eintracht Frankfurt machte der FC Bayern München seinen 23. Titel klar. Dortmunds 4:2 über Augsburg konnte die FCB-Meisterschaft somit nicht verhindern. Schalke siegte in Bremen mit 2:0, Gladbach gegen Greuther Fürth mit 1:0, während sich Leverkusen und Wolfsburg 1:1 trennten.

So früh wie nie in einer Saison fuhr der FC Bayern München am 28. Spieltag der Spielzeit 2012/2013 die Deutsche Meisterschaft ein. Gegner Eintracht Frankfurt machte es dem neuen Titelträger allerdings nicht leicht, musste sich am Ende nach dem 0:1 durch Schweinsteiger, der per Hacke nach Flanke von Lahm das entscheidende Tor erzielte (52.), dem überragenden Team dieser Spielzeit jedoch beugen.

Mit einer Art B-Elf ließ Trainer Klopp Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg auflaufen und lag prompt zur Pause mit 1:2 hinten. Die Führung von Schieber (22.) hatten Baier (43.) und Vogt (45.) für den FCA gedreht. In der 2. Halbzeit brachte Klopp jedoch seine Stars Götze und Lewandowski, mit denen die Partie wieder gekippt wurde. Schieber (52.), Subotic (64.) und Lewandowski in der Nachspielzeit waren die Torschützen des 4:2-Siegers.

Im ersten Durchgang bot der FC Schalke 04 bei Werder Bremen eine ganz schwache Leistung, hielt jedoch ein 0:0. Zur 2. Halbzeit drehte Königsblau allerdings auf, traf durch Draxler (51.) und Marica (69.), während den Hanseaten nach der Pause gar nichts mehr gelang.

Dagegen war Bayer Leverkusen vor dem Pausentee das dominierende Team in der Bay-Arena. Der VfL Wolfsburg lag verdient mit 0:1 hinten, das Tor hatte Schürrle (12.) markiert. Im zweiten Durchgang steigerten sich die VW-Städter allerdings deutlich, glichen durch Kjaer per Kopfball aus (70.) und nahmen nicht zu Unrecht einen Zähler mit nach Hause.

Borussia Mönchengladbach quälte sich gegen die SpVgg Greuther Fürth zu einem spät gesicherten 1:0-Erfolg, während das Schlusslicht erneut daran scheiterte, seine Chancen zu nutzen. De Jong (74.) war der Schütze des einzigen Treffers für die Gladbacher Minimalisten.



Die Tabelle ist uns sowieso egal, so lange wir vor den Bayern stehen.

— Christian Heidel, Manager-Legende von Mainz 05.