Im Duell der weiterhin Gefährdeten fielen am Sonntag keine Treffer, während in Hannover immerhin der FC Bayern viermal traf. Am Vorabend musste eine angeschlagene bei einer aufsteigenden Werkself weitere Punkte abgeben.
Obwohl Werder Bremen im Kellerduell bei Eintracht Frankfurt bereits nach 34 Minuten auf Innenverteidiger Kroos nach einer Ampelkarte verzichten musste, holte das Team einen Punkt. Das torlose Unentschieden gelang, obgleich die Frankfurter über weite Strecken im Ballbesitz waren und das Bremer Tor belagerten. Torjäger Alex Meier traf zweimal nur das Aluminium, weitere gute Chancen ließen die Hessen ebenfalls liegen. Für die Bremer somit ein Punktgewinn, für die Eintracht eher ein Punkteverlust.
Auch bei Hannover 96 wurde der Siegeszug des FC Bayern München erwartungsgemäß nicht unterbrochen. Dass der Rekordmeister über siebenhundert, während die 96er unter dreihundert Pässe spielten, und dass die Gäste auch über 71% Ballbesitz für sich beanspruchen konnten, wurde selbstverständlich in der Torausbeute klar. Thomas Müller traf in der 25. und 59. Minute, Thiago (34.) und Mandzukic (66.) steuerten die restlichen Tore bei. Einzig vor dem 3:0 des FCB hatte auch 96 ein paar Gelegenheiten, doch nach Müllers zweitem Treffer war die Spannung endgültig aus der Partie entwichen.
Ein Beispiel an Effektivität zeigte der VfL Wolfsburg auch gegen Bayer 04 Leverkusen. Während die Gäste aus ihren Möglichkeiten nur durch Sam (45.) Kapital zogen, machten die Hausherren in der VW-Stadt aus wenig Chancen dreimal Nägel mit Köpfen. Dost vollendete eiskalt nach 13 Minuten, Luiz Gustavo erhöhte aus kurzer Entfernung auf 2:1 (58.) und Rodriguez verwandelte einen Elfmeter im Nachschuss, nachdem Leno die Kugel nur nach vorne abwehren konnte (73.). Damit zog sich das Feld der CL-Kandidaten hinter dem FC Bayern weiter zusammen.
Das wundert mich nicht, dass der Franck das macht. Das ist so ein netter Kerl, das ist mir klar, dass er dem Jonny gratuliert.
— Freiburgs Trainer Christian Streich über eine Video-Botschaft für Jonathan Schmid von Ex-Bayernspieler Franck Ribéry (Monsieur Le Ribéry).