Big Points für Hertha und Dortmund

von Günther Jakobsen17:33 Uhr | 28.02.2015

Zwar riss Hertha BSC gegen Augsburg keine Bäume aus, doch ein Treffer von Kalou reichte am Ende für einen guten Schritt nach vorne. Auch Dortmund setzte sich weiter von unten ab, schlägt S04 im Derby hochverdient mit 3:0. Dagegen traten Hannover und Stuttgart (1:1) auf der Stelle, während Freiburg (0:1 in Leverkusen) und Mainz (0:2 bei 1899) noch tiefer in die Gefahrenzone abrutschten. Am Freitag hatte der FC Bayern gegen Köln bereits sein Soll erfüllt.

Eine wahrlich bescheidene Bundesligaqualität sahen die Zuschauer zwischen Hertha BSC und dem FC Augsburg, wobei sich die Hauptstädter immerhin in der Defensive verbessert zeigten und am Ende mit Kalou den entscheidenden Mann stellten. Irgendwie war die Kugel doch noch durch die vielbeinige Deckung der Gäste gerollt, so dass der Ivorer aus geringer Entfernung die Entscheidung gelang (88.). Die "Alte Dame" sprang somit von Rang 17 auf 14.

Von zwölf auf neun gar katapultierte sich Borussia Dortmund nach langem, vergeblichen Anrennen gegen den Riegel von Derby-Gegner FC Schalke 04. Mehrere Hochkaräter hatten die Hausherren liegen gelassen, ehe Aubameyang (78.), Mkhitaryan (80.) und Reus (86.) doch noch den deutlichen Unterschied an diesem Nachmittag in Tore ausdrückten.

Die beiden schlechtesten Rückrundenteams Hannover 96 und der VfB Stuttgart konnten auch im direkten Duell kaum überzeugen, trennten sich nach Treffern von Gentner (52.) und Stindl (70.) mit 1:1. Nach einem kleinen Gerangel mussten zudem Harnik und Stindl noch in der Nachspielzeit vorzeitig vom Platz.

Auch Bayer Leverkusen und der SC Freiburg boten nur einen dürftigen Auftritt mit sehr wenigen Torszenen. Der erste Saisontreffer von Rolfes (33.) entschied die Partie für die etwas stabileren Gastgeber, während die Breisgauer im Angriff völlig harmlos blieben.

Wesentlich aufregender setzen sich in einer körperbetonten Begegnung zwischen 1899 Hoffenheim und dem 1. FSV Mainz 05 die Hausherren am Ende mit 2:0 durch. Nach dem 1:0 durch Volland (55.) spielten beide Teams noch einen zeitlang auf Augenhöhe, doch als Polanski per Kopf gegen seine alten Truppe erfolgreich war (76.), hatte Hoffenheim die Punkte im Sack.

Nicht unerwartet bedeutete der 1. FC Köln für den FC Bayern München am Freitagabend nicht die große Hürde. Zwar kamen die Geißböcke durch Ujah (45.) nach einem 0:2-Rückstand (Schweinsteiger, 3.; Ribery, 10.) noch einmal heran und Torwart Neuer musste zweimal sein Können zeigen, doch Robben (67.) und Lewandowski (75.) stellten die tatsächlichen Kräfteverhältnisse am Ende wieder her.



Es macht Spaß uns zuzuschauen, auch wenn ich selbst nicht zugeschaut habe.

— Thomas Müller